Der B-Max ist schon weg, aber S-Max und Galaxy sollen bleiben

Vans sind out, SUVs sind in: Wer es noch nicht gemerkt hat, der verfolgt die automobile Welt wohl nicht sehr intensiv. Modelle wie Opel Zafira, Renault Scénic, VW Touran & Co. stehen längst nicht mehr im Zentrum des Interesses. Nun gibt Ford seine Kompaktvans C-Max und Grand C-Max auf -- die Produktion in Saarlouis wird beendet, so Automotive News Europe. Der ebenfalls in Saarlouis produzierte neue Focus wird dagegen weiter dort gefertigt.

In den USA will sich Ford künftig auf Pick-ups und SUVs konzentrieren, wie schon im April 2018 verlautete, Limousinen wie Fiesta, Focus und Fusion/Mondeo sollen dagegen auslaufen. In Europa soll es diese Modelle weiter geben. Dafür stand der C-Max schon im Herbst 2018 auf der Kippe, so ein Online-Bericht des Manager Magazins vom 3. September 2018. Mit dem Streichen der Modellreihe will Ford Kosten sparen, denn in Europa macht Ford Verluste.

Die Entscheidung, die beiden Minivans (der Grand C-Max ist die Langversion mit bis zu sieben Sitzen) zu streichen, ist jedenfalls keine große Überraschung. Der kleinere Ford B-Max entfiel bereits im Herbst 2017. Die größeren Brüder S-Max und Galaxy sollen dagegen weiterlaufen. Sie wurden erst diesen Herbst aufgerüstet, so dass die Diesel nun die scharfe Abgasnorm Euro 6d-Temp erfüllen.

Quellen: Automotive News Europe, Manager Magazin