Dieser Baby-Benz würde gut in die EQ-Palette passen
Studie könnte auch als Smart-Version in Serie gehen
Mercedes hat ein breites Spektrum von SUVs im Angebot, vom kleinen GLA bis zur robusten G-Klasse und zum riesigen GLS. Der Designer David Voltner machte dennoch noch eine Lücke aus: ein kleines SUV fehlt seiner Ansicht noch, ein Auto zwischen dem größten Smart und dem kleinsten Mercedes. Auf die Idee kam Voltner während eines Praktikums im Designstudio von Mercedes in Sindelfingen. So entwarf Voltner zwei SUVs, die in die Nische passen.
Das kleine Smart-SUV von Voltner hat abgerundete Ecken und Kanten und ist schlanker als von Smart gewohnt. Der Wagen hat nur zwei Türen und Platz für vier Personen. An der Front gibt es einen getüpfelten Grill und bügelförmige Scheinwerfer. Die kurvenreiche Heckklappe ist weit oben angebracht. Offenbar opferte Voltner hier die Bedienungsfreundlichkeit (Stichwort: hohe Ladekante) der schicken Optik. Mit gerade mal 88 PS Leistung wäre der Wagen kein wirkliches Monster.
Bildergalerie: Kleines SUV von Mercedes und Smart (Rendering)
Die Mercedes-Version würde auf der gleichen Plattform wie der Smart beruhen. Der Radstand ist jedoch etwas länger, um mehr Platz im Inneren zu ermöglichen. Die Karosserie hat ebenfalls abgerundete Formen, aber ein paar Ecken und Kanten wurden eingebaut, damit sich die beiden Autos voneinander unterscheiden. An der Front ähnelt das Rendering den geplanten EQ-Modellen. Das Einsteigen in die zweite Reihe ist bei dem Mercedes-Modell dank gegenläufig öffnender Fondtüren etwas einfacher. Der Antrieb würde 116 PS liefern.
Wir meinen: Die Idee von Voltner könnte funktionieren. Angeblich überlegt Daimler, ob man Smart auslaufen lassen soll. Doch mit Autos wie dem hier vorgeschlagenen könnte man der Marke neues Leben einhauchen. Die Aufteilung der Entwicklungskosten auf Smart und Mercedes könnte zur Finanzierung beitragen.
Quelle: David Voltner via Behance
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