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Aston Martin Valkyrie: Verkaufen die Kunden ihn unter der Hand weiter?

Zwielichtige Verkäufe von Produktions-Slots bei dem britischen Supersportler?

Aston Martin Valkyrie near production body

Von: Dominik Wilde

Übersetzt von: Stefan Leichsenring

18. Sep. 2018 um 15:05 Uhr

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In schnelle Autos zu investieren, ist ein sicherer Weg, um Geld zu verdienen. Egal, wie man das beurteilt, es ist die Wahrheit. So wechseln einige sehr seltene Autos für Millionenbeträge den Besitzer, ohne dass sich auf dem Kilometerzähler etwas bewegt hat, und das mitunter auf zweilichtigen Wegen. Einige Hersteller versuchen, das Kaufen und Verkaufen um des reinen Profits willen zu stoppen, aber es funktioniert nicht immer. Lexus zum Beispiel hatte die Käufer seines Supersportmodells LFA handverlesen. Die von Lexus ausgewählten Kunden mussten einen Vertrag unterzeichnen, wonach der Hersteller ein Erstzugriffsrecht hat, falls der Besitzer verkaufen will. So konnte man den Wagen in den USA nicht einmal zwei Jahre lang kaufen. Ford tut das gleiche mit seinem GT, was in Branchenkreisen bestens bekannt ist.

Mehr zu der Briten-Walküre:

Aston Martin Valkyrie AMR Pro

Manchmal führt die hohe Nachfrage nach limitierten Modellen auch dazu, dass ein Auto noch vor dem Marktstart weiterverkauft wird. Beim Aston Martin Valkyrie ist das offenbar der Fall. Die erste Charge des rund 2,8 Millionen Euro teuren Luxus-Sportlers soll 2019 ausgeliefert werden, aber alle 150 Autos sind bereits ausverkauft. So dachten wir. Doch laut Classic Motors For Sale wird gerade ein Produktions-Slot für den Aston Martin Valkyrie zum Verkauf angeboten. Der Wagen soll von Anwalt zu Anwalt gehen, ansonsten sind nur wenige Informationen verfügbar. Und das ist nicht der erste Fall. Schon Ende 2017 wurde ein Valkyrie auf einer deutschen Website für rund 2,9 Millionen Euro angeboten, also für nur 100.000 Euro mehr als den Listenpreis.

Zuvor hatte Aston-Martin-Chef Andy Palmer geschworen, er würde alle Reservierungen annullieren, die sich als rein profitorientiert erweisen. Auf einen Tweet hin, in dem nach dem Verkauf von noch nicht gebauten Valkyrie gefragt wurde, sagte Palmer: "Ich bezweifle, dass sie einen Slot haben, aber wenn das der Fall ist und wir identifizieren die Käufer, dann verlieren sie das Auto. Dann bekommen sie nie wieder etwas Besonderes." Es ist schwer zu überprüfen, ob die Behauptungen zu den Valkyrie-Verkäufen stimmen, aber es würde es uns nicht überraschen. Wenn Aston Martin wirklich nicht wollte, dass Kunden ihr Auto weiterverkaufen, hätten sie eine Vertragsklausel einbauen können. Vielleicht gab es ja auch eine, und sie wurde nicht beachtet. Da sich niemand in der Redaktion derzeit einen Valkyrie leisten kann, konnten wir niemanden fragen ...

Bildergalerie: Aston Martin Valkyrie (seriennahe Version)

Aston Martin

Aston Martin Valkyrie mit seriennaher Karosserie

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Aston Martin Valkyrie mit seriennaher Karosserie Aston Martin Valkyrie mit seriennaher Karosserie Aston Martin Valkyrie mit seriennaher Karosserie Aston Martin Valkyrie mit seriennaher Karosserie Aston Martin Valkyrie mit seriennaher Karosserie Aston Martin Valkyrie mit seriennaher Karosserie

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