Zwei Porsche 911 im historischen Design

Rüssel, Wamme, Schinken und Haxe: Mit dem 917/20 „Sau“ sorgte Porsche im Jahr 1971 beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans für mächtiges Aufsehen. Noch heute ist der pinke Rennwagen mit den aufgemalten Fleischpartien eines Schweins extrem bekannt. 47 Jahre später lässt Porsche die legendäre Optik wiederaufleben. Damit nicht genug: Im Rahmen des diesjährigen Rennens in Le Mans gibt es noch mehr Retro-Optik.

Ikonen-Optik im Doppelpack
Grundlage ist der rund 510 PS starke Porsche 911 RSR: Die Werksautos mit den Startnummern 91 und 92 präsentieren sich in traditionellen Le-Mans-Dekors aus den 1970er- und 1980er-Jahren. Nummer 91 ist im ikonischen blau-weißen Design mit rot-goldenen Streifen beklebt. Es soll an den damaligen Sponsor, den Zigarettenhersteller Rothmans, erinnern. Berühmt wurden der Porsche 956 C (Le-Mans-Sieger 1982 und 1983) und der 962 C (Sieger 1986 und 1987). Die Nummer 92 greift schließlich das berühmte „Sau“-Design des 917/20 auf.

Die Legende der „Sau“
Beim Porsche 917/20 handelte es sich um ein Einzelstück, welches die aerodynamischen Vorteile der Kurz- und Langheckversion des 917 miteinander kombinieren sollte. Tatsächlich siegte das bis dahin unerprobte Auto in der Qualifikation. Schon das ließ aufhorchen, doch zum Publikumsliebling wurde der 917/20 durch seine von Porsche-Designer Anatole Lapine entworfene Schweins-Optik. Prompt hatte der 600 PS starke Wagen seinen Spitznamen „Trüffeljäger“ weg. Leider war die „Sau“ kein Glücksschwein: Im Rennen schied der 917/20 an fünfter Stelle liegend durch Unfall aus.

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