Teuer! Aber leicht und schön ...
Carbon-Räder für Porsche 911 Turbo S Exclusive Series
Mittlerweile ist so ein Porsche 911 von der Stange kein wirklich außergewöhnliches Fahrzeug mehr. Okay, die 205.133 Euro für ein Turbo-S-Modell schütteln die meisten Menschen nicht ganz so leicht aus dem Ärmel, aber wenn Sie einen halbwegs einzigartigen 911er möchten, müssen Sie mindestens zur neuen ,Exclusive Series" greifen. In dieser leistet der 911 Turbo S nicht nur 607 PS (plus 27 PS gegenüber der Serie), er ist auch auf 500 Exemplare limitiert und der Hersteller verbaut edlere Materialien, fertigt Ihnen passende Taschen und eine Armbanduhr. Jetzt wird das exklusive Angebot nochmals erweitert. Und zwar um Leichtbauräder aus geflochtenen Carbonfasern.
Der Fertigungsprozess im Detail
Wie läuft die Fertigung ab? Ein Rad setzt sich im Wesentlichen aus zwei Bauteilen zusammen. Der Radstern wird aus Carbonfaser-Matten gefertigt. Dabei werden über 200 Einzelkomponenten zugeschnitten und zusammengefügt. Das Felgenbett entsteht als zweite Komponente aus geflochtenen Carbonfasern auf der aktuell weltgrößten Carbonfaser-Flecht-Maschine mit einem Durchmesser von rund neun Meter. Anschließend wird der Radstern in das Felgenbett eingeflochten. Das zusammengefügte Rad wird mit Harz imprägniert und unter hohem Druck und hohen Temperaturen vorgehärtet. Das Aushärten des fertigen Rades erfolgt bei hohen Temperaturen und anschließendem langsamen Abkühlen. Danach wird der Zentralverschluss in das fertige Rad eingesetzt und das Rad mit Klarlack geschützt. Insgesamt 18 Kilometer Carbonfasern beziehungsweie acht Quadratmeter Carbonfaser-Matten sind für ein Rad nötig.
Ab Anfang 2018 erhältlich. Für viel Geld ...
Das Ergebnis? Die 20-Zoll-Räder wiegen insgesamt nochmals rund 8,5 Kilogramm beziehungsweise 20 Prozent weniger als die serienmäßigen Leichtmetallräder und sind gleichzeitig um 20 Prozent fester. Durch die Verringerung der ungefederten Massen sollen die Reifen der Fahrbahnoberfläche besser folgen und Längs- und Querkräfte optimal übertragen. Die Felgen sind ab Anfang 2018 als Option für den 911 Turbo S Exclusive Series erhältlich. Der Aufpreis beträgt saftige 15.232 Euro.
Der Fertigungsprozess im Detail
Wie läuft die Fertigung ab? Ein Rad setzt sich im Wesentlichen aus zwei Bauteilen zusammen. Der Radstern wird aus Carbonfaser-Matten gefertigt. Dabei werden über 200 Einzelkomponenten zugeschnitten und zusammengefügt. Das Felgenbett entsteht als zweite Komponente aus geflochtenen Carbonfasern auf der aktuell weltgrößten Carbonfaser-Flecht-Maschine mit einem Durchmesser von rund neun Meter. Anschließend wird der Radstern in das Felgenbett eingeflochten. Das zusammengefügte Rad wird mit Harz imprägniert und unter hohem Druck und hohen Temperaturen vorgehärtet. Das Aushärten des fertigen Rades erfolgt bei hohen Temperaturen und anschließendem langsamen Abkühlen. Danach wird der Zentralverschluss in das fertige Rad eingesetzt und das Rad mit Klarlack geschützt. Insgesamt 18 Kilometer Carbonfasern beziehungsweie acht Quadratmeter Carbonfaser-Matten sind für ein Rad nötig.
Ab Anfang 2018 erhältlich. Für viel Geld ...
Das Ergebnis? Die 20-Zoll-Räder wiegen insgesamt nochmals rund 8,5 Kilogramm beziehungsweise 20 Prozent weniger als die serienmäßigen Leichtmetallräder und sind gleichzeitig um 20 Prozent fester. Durch die Verringerung der ungefederten Massen sollen die Reifen der Fahrbahnoberfläche besser folgen und Längs- und Querkräfte optimal übertragen. Die Felgen sind ab Anfang 2018 als Option für den 911 Turbo S Exclusive Series erhältlich. Der Aufpreis beträgt saftige 15.232 Euro.
Bildergalerie: Teuer! Aber leicht und schön ...
Auch interessant
Porsche 964 neu gedacht: Pogea Racing enthüllt den PR964
BMW M3 Sport Evolution (1990): Der schärfste aller E30?
Dieser Porsche 911 GT3 RS (2026) ist ein Traum in Braun
Peugeot 308 gegen VW Golf: Duell der Hybrid-Kompakten
RML GT Hypercar: Hier steckt ein Porsche 911 drunter
Schwedens neuer Allrad-Camper: Kabe Novum Traq 750 LGB (2026)
Gunther Werks Project Endgame Turbo Speedster: Elfer als Endgegner