340-km/h-Sportler Pagani Zonda gibt es jetzt auch als Cabrio

Italien ist die Heimat exklusiver Sportwagen. Bekannte Namen wie Ferrari, Lamborghini und Maserati lassen schon lange Autofahrer-Herzen höher schlagen. In der Riege italienischer Supersportler gibt es seit Ende der 1990er-Jahre einen weiteren, besonders exklusiven Namen: Pagani. Vor allem der 340-km/h-Renner Zonda S 7.3 sorgt seit einigen Jahren für viel Aufsehen. Für 2004 hat die Sportwagen-Manufaktur den extremen Flachman überarbeitet. Auch die Roadster-Version wird wieder ins Rennen geschickt.

Starker Flachmann
Dank konsequentem Leichtbau wiegt der Pagani Roadster lediglich 1.250 Kilogramm. Mit dem 555 PS starken V12-Motor von Mercedes-AMG geht es entsprechend wild voran. In 3,7 Sekunden knackt der Zonda den 100-km/h-Sprint, die Höchstgeschwindigkeit soll weit über 300 km/h liegen. Um die Kraft der 4,40 Meter langen und 1,15 Meter hohen Flunder sauber auf die Straße zu bringen, sind Räder, Reifen und die Brembo-Bremsen in rennsportartigem XL-Format.

Luxus inklusive
Der Pagani Zonda ist nicht allein auf Sportlichkeit getrimmt. Auch in Sachen Komfort hat er einiges zu bieten. Die Sportsitze aus Kohlenstofffaser sind mit Nubukleder bezogen. Der Innenraum bietet hochwertige Details wie das Alu-Feinschliff-Cockpit, die unter einer Lidform zusammengefassten Instrumente und die Alu-Pedale. Die Innenausstattung umfasst unter anderem Stereo-Anlage, Multi-CD-Wechsler, GPS-Navigation und Klimaanlage.

Nix für Geizkrägen
In diesem Jahr sollen insgesamt 15 bis 17 Pagani Zonda gebaut werden. Zehn bis zwölf davon werden in der neuen Roadster-Version gebaut. Deutsche Kunden müssen für den Pagani Roadster etwa 560.000 Euro bezahlen. Ganz schön happig, bekommt man für dieses Geld doch etwa vier Ferrari 360 Spider.
(mh)

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