Optische Modifikationen, höheres Fahrwerk und zwei Motoren

Die Fiat-Panda-Modellpalette erhält Zuwachs. Der neue Fiat Panda 4x4 wird in zwei Versionen angeboten: als 4x4 und 4x4 Climbing. Sie unterscheiden sich in Optik und Ausstattung. Nun wurden auch die genauen Preise veröffentlicht.

Höher gelegte Karosserie
Gemeinsam ist beiden Versionen die um etwa fünf Zentimeter höher gelegte Karosserie. Weitere Kennzeichen der Allradversion sind die ausgeprägten Stoßfänger an Front und Heck. Der 4x4 besitzt umlaufende schwarze Prallschutzleisten und einen schwarzen Kühlergrill. Der Climbing hat dagegen einen anthrazitfarbenen, mittig angeordneten Kunststoffeinsatz in Offroad-Optik. Weitere Merkmale der Allradversion sind schwarz eingefasste Radhäuser und die Schutzverkleidung unter dem Motor. M+S-Reifen in den Größen 185/65-14 beim Climbing und 165/70-14 beim 4x4 sorgen für Straßenhaftung.

60-PS-Benziner oder 70-PS-Diesel
Beim Antrieb baut der Fiat Panda 4x4 zum Verkaufsstart auf den bekannten, 60 PS starken 1,2-Liter-Vierzylindermotor. Er beschleunigt den Panda in 20,0 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Auch bei der Höchstgeschwindigkeit reißt das Modell keine Bäume aus: Mehr als 145 km/h sind nicht drin. Den Verbrauch gibt Fiat mit 6,6 Litern auf 100 Kilometer an. Im Sommer 2005 ergänzt der 1,3-Liter-Multijet-Diesel die Motorenpalette. Er leistet 70 PS und stellt ein Drehmoment von 145 Newtonmetern bei 1.500 U/min zur Verfügung. Beide Triebwerke werden mit Fünfgang-Getrieben gekoppelt und erfüllen die Abgasnorm Euro 4.

Automatische Kraftverteilung per Viskokupplung
Der permanente Allradantrieb sorgt mit einer Viskokupplung und zwei Differenzialen dafür, dass die Motorkraft auf Vorder- und Hinterräder verteilt wird. Auf asphaltierten Straßen fährt der Allrad-Panda wie seine Modellbrüder mit Frontantrieb. Auf rutschigem Untergrund schaltet sich der Allradantrieb automatisch zu. Dann ändert sich die Kraftverteilung stufenlos, im Extremfall werden bis zu 70 Prozent der Motorkraft an die Hinterachse abgegeben. Die höher gelegte Karosserie verbessert die Geländeeigenschaften gegenüber der Serienversion. So liegt die Wat-Tiefe bei 40 Zentimetern. Bei Vorwärtsfahrt beträgt der Böschungswinkel maximal 26 Grad, hinten liegt der Maximalwert bei 44 Grad.

Mehr Ausstattung
Wie der Basis-Panda besitzt der Panda 4x4 serienmäßig fünf Türen und vier Sitzplätze, einen auf der Mittelkonsole angeordneten Schalthebel, eine verschiebbare Rücksitzbank, Frontairbags und ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung. Der Panda 4x4 besitzt überdies elektrische Fensterheber vorn, ein höhenverstellbares Lenkrad, eine elektrische Servolenkung und eine Zentralverriegelung. Die Climbing-Version bietet zusätzlich Seitenairbags vorn, einen höheneinstellbaren Fahrersitz, Drehzahlmesser, höhenverstellbare Sicherheitsgurte vorn, Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung, geteilt umklappbare Rücksitzbank mit zwei versenkbaren Kopfstützen, elektrische Kofferraumentriegelung, in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger und einen Bordcomputer.

Ab 11.700 Euro
Ab 16. Oktober 2004 steht die Allradversion des italienischen Kleinwagens bei den Händlern. Die Preise betragen 11.700 Euro für den Panda 4x4 und 12.350 Euro für den 4x4 Climbing. Die Details entnehmen Sie bitte unserer Preisliste.
(sl)

Preisliste


Fiat Panda 4x4

Grundpreis: 11.700 Euro
1.2 8V (60 PS) 11.700
1.2 8V Climbing (60 PS) 12.350
Metallic-Lackierung 300
Kopfairbags vorn und hinten 200
Geteilt umklappbare Fondlehne plus zwei versenkbare Kopfstützen hinten 170
Nebelscheinwerfer 140
14-Zoll-Alufelgen, Reifen 185/65 R14 M+S 450
Verschiebbare Rücksitzbank, geteilt umklappbar 250
Elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel 100
Klimaanlage 250
Klimaautomatik 1.100
Elektrisches Panorama-Glasschiebedach 850
Kassettenradio 390
CD-Radio mit MP3-Player 590

Bildergalerie: Details zum Allrad-Panda