Eine saubere Sache: Prinz Charles fährt Wasserstoff-Auto
Erste britische Öko-Rallye mit umweltfreundlichen Fahrzeugen gestartet
Prinz Charles fährt Brennstoffzellen-Focus
Den Brennstoffzellen-Focus fuhr Charles Philip Arthur George Mountbatten-Windsor über die Auffahrt zum südwestlich von London gelegenen Schloss Hampton Court Palace. Bevor er in das Fahrzeug stieg, sah er sich auch die anderen an der Fahrt teilnehmenden Modelle an. Das Ziel der Veranstaltung war es, alternative Antriebstechnologien von Morgen in die britische Hauptstadt zu bringen und so für umweltschonende Mobilität zu werben. Die an der Rallye teilnehmenden Fahrzeuge waren aktuelle und zukünftige Modelle, die die Autoindustrie zu einer Reduzierung der Emissionen bringen soll. Am Ziel der Rallye – dem Trafalgar Square – begrüßte der stellvertretende Londoner Bürgermeister Nicky Gavron die Rallyeteilnehmer und äußerte sich lobend über die hinter der Veranstaltung stehende Idee, für eine nachhaltige Mobilität zu werben.
Brennstoffzellen- und "Flexifuel"-Fahrzeuge
Im Mittelpunkt der Öko-Rallye waren die Brennstoffzellenfahrzeuge Ford Focus FCV und Explorer FCV (Fuel Cell Vehicles), die im Rahmen der Veranstaltung ihre Europapremiere feierten. Die FCVs werden mit Strom betrieben. Dieser wird durch eine Brennstoffzellen-Einheit aus Sauerstoff und Wasserstoff generiert. Als Nebenprodukt entsteht lediglich Wasser. Die FCV-Modelle stammen aus dem Ford-Forschungszentrum in Aachen. Die Fahrzeuge werden dort im Rahmen eines aktuellen Wasserstofffahrzeug-Testprogramms erprobt. Begleitend zeigte Ford seine Bioethanol-Varianten des Focus und C-Max. Die ,Flexifuel"-Modelle stehen für emissionsarme Fahrzeuge und sollen trotz bivalentem Antrieb nicht teurer als ihre vergleichbaren Benziner-Pendants sein.
Befreiung vom überwachten Autofahren
Die Öko-Rallye führte – wenn auch in umgekehrter Richtung – über die Route des ,London to Brighton Veteran Car Run". Die Wurzeln des historischen Rennens gehen auf das Jahr 1896 zurück. Damals entfiel in England die Vorschrift, dass vor jedem fahrenden Motorfahrzeug eine Person mit einer roten Flagge laufen musste. Gleichzeitig wurde die erlaubte Maximalgeschwindigkeit von sechs auf 23 km/h erhöht. Seitdem treffen sich jedes Jahr rund 500 Oldtimer-Besitzer mit Fahrzeugen bis zum Modelljahrgang 1904 und feiern die Befreiung vom überwachten Autofahren.
Bildergalerie: Eine saubere Sache
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