Breiter, stärker, schöner: Tuning für den stärksten Porsche

Im April 2006 war Schluss mit schnell: Der letzte Porsche Carrera GT lief vom Band. Das war natürlich nicht das Ende der 330-km/h-Legende. Denn in der Träumen der Fans lebt er ebenso weiter, wie in den Köpfen der Tuner. Und diese zeigen, dass man selbst einem Geschoss mit 612 PS noch mehr Leistung entlocken kann.

Breitumbau für den GT
Jüngstes Beispiel ist der Mirage GT des Leonberger Tuner Gemballa. Er hat sich den bereits extrem dynamischen Porsche Carrera GT vorgenommen und ihn noch sportlicher gemacht. Die Änderungen sieht man auf den ersten Blick: Ein Breitumbau lässt den Supersportwagen noch bulliger aussehen, als er ohnehin schon ist. Geändert wurde auch die vordere Schürze und die Fronthaube. Mächtige Lufteinlässe in den Seitenschwellern zeugen davon, dass große Bremsscheiben gekühlt werden wollen.

Bis zu 672 PS möglich
Das Heck ist eine Schau für sich: Am Spoiler gibt es nun einen Flügel. Vier Auspuffenden schauen Hinterherfahrende grimmig an. Ein Diffusor mit mittigen Rückfahr- und Nebellampen zeugt von der Fahrdynamik des Mirage GT. Das Targadach wurde um einen Lufteinlass verlängert und leitet dem auf bis zu 672 PS erstarkten V10-Mittelmotor mehr Luft zu. Dank dieser Mehrleistung soll der 100-km/h-Sprint nach Aussage von Gemballa in 3,8 statt bisher 3,9 Sekunden zu Ende sein. Der Über-Porsche rollt dabei auf großem Fuße: Vorn sind 19-Zöller mit 265er-Reifen montiert, hinten gibt es 20-Zoll-Felgen mit 335er-Reifen.

Karbon- und Alcantara-Applikationen
Zu den Verschönerungsarbeiten im Innenraum gehören eine neue Mittelkonsole, Karbon- und Alcantara-Applikationen sowie auf Wunsch eine Bicolor-Lederausstattung. Wer einen Mirage GT sein eigen nennen möchte, braucht schon eine große Menge Geld. Allein das Basisfahrzeug hat rund 450.000 Euro gekostet. Für seinen sehenswerten Umbau verlangt Gemballa zusätzlich mindestens 229.800 Euro.

Überflieger-Porsche