Das neue Panda-Topmodell kommt mit Allrad als Mini-SUV daher

Der Fiat Panda Cross ergänzt die Allradpalette des kleinen Italieners. Technisch basiert der Cross auf dem Panda 4x4, hebt sich jedoch mit seiner Optik im SUV-Stil ab. Wuchtige Stoßfänger mit großem Kühllufteinlass, eignständige Rundscheinwerfer mit integrierten Nebel- und separierten Fernscheinwerfern sowie ein Unterbodenschutz in Aluoptik verleihen der Front eine markante Note. Die Schutzleisten und Radhausabdeckungen sind ebenso grau abgesetzt wie die Dachreling. Auch beim Heck setzt der Cross-Panda mit einzeln eingefassten Rundleuchten und einem Unterfahrschutz in Aluminiumoptik auf eine eigenständige Linie. Leichtmetallfelgen mit Reifen der Größe 175/65 R15 und die höher gelegte Karosserie runden den Auftritt des kompakten Geländegängers ab.

Nur mit Diesel lieferbar
Einzig lieferbare Antriebsquelle des Fiat Panda Cross ein 70 PS starker 1.3-Liter-Multijet-Diesel mit Fünfgang-Schaltgetriebe. Damit beschleunigt der kleine Geländebär in 18 Sekunden von null auf hundert km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Den Verbrauch gibt Fiat mit 5,3 Liter pro hundert Kilometer an.

Automatisch zuschaltender Allrantrieb
Genauso wie der Panda 4x4 hat der Cross einen automatisch zuschaltenden Allradantrieb. Auf der Straße ist der Kleinwagen mit Frontantrieb unterwegs, erst bei nachlassender Traktion schaltet sich automatisch der Allradantrieb zu und verteilt mittels einer Visco-Kupplung die Motorkraft auf Vorder- und Hinterachse. Bis zu 70 Prozent der Kraft können so an die Hinterachse geleitet werden.


Traktionskontrolle und erhöhte Bodenfreiheit
Ergänzt wird die Visco-Kupplung durch eine elektronische Traktionskontrolle an der Hinterachse, die ähnlich einem Sperrdifferenzial bei durchdrehenden Rädern überschüssige Motorkraft an das Rad mit besserer Bodenhaftung überträgt. Das erleichtert das Anfahren auf sehr rutschigem Untergrund wie zum Beispiel Schnee, Eis oder auf feuchten Wiesen. Hilfreich bei einem Offroad-Einsatz des Fiat Panda Cross sind auch sein geringes Gesamtgewicht sowie die erhöhte Bodenfreiheit von 165 Millimeter, durch die er Hindernisse besser überwinden und seichte Wasserdurchfahrten durchqueren kann.

Sicherheitspaket ohne ESP
Für die Fahrsicherheit sorgen Scheibenbremsen rundum und das Antiblockiersystem ABS. Front-und Seitenairbags sowie Kopfstützen und Dreipunkt-Automatiksicherheitsgurte auf allen Sitzen und Isofix-Befestigungen für die Kindersitze sind serienmäßig an Bord. Kopfairbags vorn und hinten sind für 200 Euro Aufpreis lieferbar. Lediglich ein ESP fehlt in der Ausstattungsliste.

Die Preise
Für 16.750 Euro steht das Cross-Mobil beim Händler. Serienmäßig bringt der Cross unter anderem ein CD-Radio und eine manuell zu bedienende Klimaanlage mit. Eine Klimaautomatik kostet 250 Euro Aufpreis. Teuerstes Extra ist das Navigationssystem Connect Nav+ für 1.500 Euro, optional ist für 850 Euro ein "Sky Dome"-Glasschiebedach lieferbar.
(ao)

Fiat Panda Cross: Preise