Mattschwarze Kunst: Novitec-Ferrari und Walz-Hardcore-Bike im Doppelpack

Was haben ein italienischer Supersportwagen und ein Custom Bike im US-Stil gemeinsam? Für Ferrari-Tuner Novitec Rosso und Motorrad-Spezialist Walz Hardcore ist die Sache klar: Power, Aggro-Look, edle Materialien und nochmals Power. Fertig ist das mattschwarze Doppelpack mit insgesamt 827 PS und dem pseudoitalienischen Namen ,TuNero".

Brutale Gewalt
Als Ausgangsbasis für den scharf nachgewürzten Italiener haben sich die schwäbischen Tuner den Ferrari F430 herausgepickt. Der ist mit seinen serienmäßigen 490 PS schon wahrhaftig kein Langweiler. Nach der Leistungskur allerdings stößt der Italiener in neue Power-Dimensionen vor. Novitec verpasst dem F430 nicht etwa einen, sondern gleich zwei Kompressoren. So steigt die Leistung des 4,3-Liter-Motors – auch dank Sportauspuffanlage und speziellem Rennkat – auf satte 707 PS. Laut Novitec erledigt das schwarze Geschoss den Sprint auf 100 km/h in 3,5 Sekunden und fliegt mit maximal 348 Sachen über die Autobahn.

Schwarzer Sauser
Der mattschwarze ,Stealth"-Look der Karosserie findet im Innenraum eine standesgemäße Fortsetzung: Praktisch alle sichtbaren Oberflächen überziehen die Tuner mit schwarzem Leder. Zusätzlich gibt's einen Vollkäfig aus Aluminium, schicke Totenkopf-Logos und Rennschalen mit einem ,Hardcore"-Schriftzug, der sich auch auf einem Türsteher-T-Shirt gut machen würde.

Alles unter Kontrolle
Neben Motor- und Innenraum-Tuning machen sich die Männer von Novitec auch über den Unterbau des F430 her. Dort kommt ein Aluminium-Gewindefahrwerk von KW Automotive zum Einsatz, und an beiden Achsen sorgen Sportstabilisatoren für zusätzliche Steifigkeit. Zu guter Letzt trägt der Tunero für standesgemäße Verzögerung eine riesige Brembo-Bremse mit gelochten Scheiben im Format 380 Millimeter und Sechskolben-Bremszangen. Stahlflexbremsleitungen sorgen für den optimalen Druckpunkt.

Das perfekte Weihnachtsgeschenk?
Ein derart aufwendiges Tuning mit derart edlen und teuren Komponenten gibt es natürlich nicht zum Dumping-Preis. Rund 450.000 Euro sind für den mattschwarzen Bösewicht fällig. Allerdings kommt der TuNero mit einem zusätzlichen Extra, das in dieser Form selbst Ferrari nicht liefern kann. Den finsteren Flachmann gibt's nämlich im Böse-Buben-Doppelpack, zusammen mit seinem zweirädrigen, komplett in Handarbeit gefertigten Namens- und Stilvetter von Walz Hardcore. Und der dürfte dank V2 mit strammen 120 PS auch ähnlich gut gehen wie der getunte Ferrari – wenigstens in der Beschleunigung.

Novitec: 707 PS im F430