Zentralverband deutscher Autoglaser (ZDA) rät mehr zu Chemie als zu Physik

Jeder Laternenparker kennt das Problem: Es ist früh am Morgen, die Zeit ist knapp und die Windschutzscheibe ist komplett zugefroren. Das lässt Autofahrer oft zu drastischeren Maßnahmen greifen. Unter anderem wird mit Kratzern auf das Eis eingehackt, und ganz Mutige kippen sogar heißes Wasser auf die Scheiben.

Hässliche Kratzer
Genau das sollte man aber nicht machen, warnt der Zentralverband deutscher Autoglaser e.V. (ZDA). Viele handelsüblichen Eiskratzer verursachen Schrammen auf der Windschutzscheibe. Heißes Wasser dagegen kann zu Spannungsrissen im Glas führen, so der ZDA. Die sicherste Methode ist es, den eventuell vorhandenen Schnee und lose Eisbrocken abzufegen. Dann sollte das Eis mit einem Enteiser-Spray aufgetaut werden. Davor ist es ratsam, die angefrorenen Wischerblätter vorsichtig von der Scheibe zu lösen. Ist alles weggetaut, sollten das Glas mit einem Gummi-Wischer abgezogen und gegebenenfalls mit einem trockenen Tuch nachpoliert werden.

Wenige Handgriffe
Die morgendliche Arbeit lässt sich mit einer Windschutzscheiben-Abdeckung auch auf ein paar Handgriffe reduzieren, so der ZDA. Die beschichtete Folie wird unter die Scheibenwischer geschoben und die Haltevorrichtungen werden durch Schließen der Vordertüren festgeklemmt.

Bildergalerie: Sprühen statt Kratzen