Neue Optik und mehr Power: Italienischer Luxusliner dezent aufgehübscht

Blumiger geht's kaum: Dass Autohersteller ihren Fahrzeugen nach einigen Jahren Facelifts angedeihen lassen, ist nichts Ungewöhnliches. Trotzdem holt die italienische Luxusmarke Maserati gleich bis in die Renaissance aus, um die Überarbeitung ihres Flaggschiffs Quattroporte ins rechte Licht zu rücken. In der Pressemeldung ist von Leonardo da Vinci die Rede, und davon, dass der Maestro eines seiner Bilder nach Jahren noch einmal und in einer geänderten Fassung malte.

Alles für die Familie
So weit muss man im Fall des Quattroporte aber gar nicht gehen – immerhin griff da Vinci nur deshalb erneut zum Pinsel, weil den Auftraggebern die erste Version der ,Madonna in der Felsengrotte" nicht gefiel. Die italienische Sportlimousine hingegen war schon vor der Überarbeitung ein bildschönes Auto. Dementsprechend behutsam fallen denn auch die kosmetischen Maßnahmen aus. Die Front bekommt einen neuen Kühlergrill, der offensichtlich den optischen Bogen zum Maserati GranTurismo schlagen soll. Ebenfalls neu sind die LED-Front- und Heckleuchten. Deren Grundform ist weitgehend unverändert, allerdings ziert das Gesicht nun ein dezenter Lidstrich aus LED-Tagfahrlampen und am Heck wurde die Grafik der Lichtquellen leicht verändert. Zusätzlich verbauen die Italiener ab sofort etwas markantere Seitenschweller und spendieren dem Viertürer frische Außenspiegel.

Mehr Hubraum, mehr Power
Im Innenraum erwartet den Quattroporte-Fahrer eine überarbeitete Mittelkonsole mit anders angeordneten Bedienelementen und einem neuen Multimedia-System. Unter der Haube kommt beim Basismodell der bekannte 4,2-Liter-V8 zum Einsatz, der weiterhin 400 PS leistet. Als neue Topversion steht künftig der Quattroporte S im Maserati-Katalog. Dieses Modell wird vom 4,7-Liter-V8 des GranTurismo S befeuert, der in der Limousine allerdings ,nur" 430 statt 440 PS leistet. Der Verkauf des aufgehübschten Italieners startet hierzulande im September 2008. Ob sich im Zuge der Modellpflege auch die Preise ändern, wollte Maserati noch nicht verraten.

Quattroporte-Facelift