Japaner zeigen gelifteten Note, neuen Kleinstwagen Pixo und Elektrostudie Nuvu

Drei Modelle mit Umweltambitionen bringt Nissan auf den Pariser Auto Salon vom 4. bis 19. Oktober 2008. Die Elektro-Kleinstwagenstudie Nuvu (sprich ,New View") ist das futuristischste Modell des Trios und soll einen Ausblick auf die Fahrzeuge geben, mit denen wir in fünf bis zehn Jahren unterwegs sein werden. Der emissionsfreie Stadtflitzer ist rund drei Meter lang und kommt mit pfiffigen Lösungen: So haben die Ingenieure etwa ein Glasdach mit integrierten Solarzellen verbaut, die Sonnenlicht in Elektrizität umwandeln und damit die Batterie füttern.

Platz für Zweieinhalb
Trotz extrem kompakter Außenmaße soll der kleine Japaner genug Platz für zwei Personen plus Gepäck bieten. Der Radstand von 1.980 Millimeter schafft Raum für ein 2+1-Sitzkonzept: Zwei reguläre Plätze für Fahrer und Beifahrer werden durch einen kleineren Notsessel ergänzt, der bei Bedarf weggeklappt werden kann. Auch wenn die Studie nicht in Serie gehen wird, zeigt sie schon jetzt Technik und Lösungen, die Nissan im ersten Serien-Elektroauto der Firmengeschichte verbauen will. Dieses Modell soll bereits 2009 auf der Tokyo Motor Show vorgestellt werden.

Neuer Kleinstwagen
Deutlich früher, im ersten Quartal 2009, soll der Pixo auf den Markt kommen. Der 3,50 Meter lange City-Wagen – gebaut in Kooperation mit Suzuki – wird von einem 1,0-Liter-Dreizylinder auf Trab gebracht. Dank ausgeklügelter Leichtbautechnik soll der Motor des Viersitzer besonders verbrauchs- und emissionsarm arbeiten. Ungewöhnlich für diese Klasse: Der Pixa ist ein Fünftürer und auf Wunsch auch mit einer Viergang-Automatik lieferbar.

Note nachgestimmt
Nissan-Kleinwagen Nummer drei ist der Note, den die Japaner an der Seine in überarbeiteter Form präsentieren. An der renovierten Front fallen der neue Grill und der neue Stoßfänger sowie die geänderten Scheinwerfer ins Auge. Am Heck sollen abgedunkelte Leuchten für mehr Premium-Feeling sorgen. Im Inneren trägt der Note nun ein neues Kombiinstrument auf einem überarbeiteten Träger. Unterm Blech haben die Techniker Hand ans Note-Fahrwerk gelegt und es auf gesteigerten Komfort getrimmt. Auf der Antriebsseite steht ein neuer 1,5-Liter-Dieselmotor ins Haus, der nur rund 119 Gramm CO2 pro Kilometer produzieren soll. Dank geänderter Getriebeübersetzungen soll auch der 1,4-Liter-Ottomotor ab sofort grüner laufen: Diese Maßnahme reduziert den CO2-Ausstoß laut Nissan von 150 auf 139 Gramm je Kilometer.

Bildergalerie: Nissan in Paris