Neuer Nissan Note (2013) im Test

Als Schüttelwort begann der Nissan Note sein Leben: 2004 wurde er als Studie namens Tone präsentiert, bevor er 2005 mit veränderter Buchstabenfolge als Note auf den Markt kam. Damals, in der ersten Hälfte der Nuller-Jahre, herrschte schon fast Minivan-Inflation: Der Opel Meriva kam 2003, ein Jahr später starteten das doppelte Lottchen Fiat Idea und Lancia Musa sowie der Renault Modus. Heute sind Minivans nicht mehr ganz so in wie damals, im Mittelpunkt stehen eher die kleinen SUVs – offenbar zählt die Optik nun mehr als die inneren Werte. Dennoch legt Nissan den Note jetzt neu auf. Die zweite Generation basiert auf der Plattform des neuen Clio von Konzernpartner Renault und avanciert schon fast zum Technologieträger. Wir fuhren die Version 1.2 DIG-S zur Probe.

Gleiche Länge, aber deutlich mehr Platz
Der wichtigste Grund, einen Minivan zu kaufen, ist wohl das große Innenraumangebot bei kleiner Außenlänge. Die kleinen Autos sind ideal, um Nachwuchs und Familieneinkäufe durch die Stadt zu bugsieren und dann auch noch einen Parkplatz zu finden. Während die Länge des Note mit 4,10 Meter gleich blieb, wurde der vordere Überhang um 13 Zentimeter kleiner, der hintere um 13 Zentimeter größer. Das kam dem Innenraum zugute. In der Tat hat man im Fond des Note sehr viel Platz – die Kniefreiheit ist exzellent, und zwar nicht nur für ein so kurzes Fahrzeug. Das gilt, wenn man die um 16 Zentimeter längs verschiebbare Rückbank nach ganz hinten bewegt.

Mehr Kofferraum als ein Passat Variant
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