Das Auto bleibt innen so variabel wie der Vorgänger 307 SW

Nur wenige Monate nach der Präsentation des 308 als Limousine bringt Peugeot die Kombivariante auf den Markt. Als Designstudie war das Auto bereits bei der IAA 2007 in Frankfurt zu sehen. Auf dem Genfer Autosalon ist vom 6. bis 16. März nun die Serienversion des 308 SW zu bewundern.

Noch größeres Panoramadach
Der Vorgänger 307 SW war ein einzigartiges Auto: Er sah aus wie ein Kombi, besaß aber ein Innenraumkonzept wie ein Van, denn die Sitze ließen sich ausbauen. Optional gab es zwei Zusatzsitze für die dritte Reihe, wodurch das Auto zum Siebensitzer wurde. Eine weitere Besonderheit des SW war das große Glaspanoramadach. Neben dem 307 SW gab es auch noch eine Break-Variante ohne Glasdach. Beim Nachfolger fällt die Break-Version weg. Seine Funktion übernimmt das Einstiegsmodell des SW. Wie der Break verfügt es über ein klassisches Stahldach sowie eine konventionelle Rücksitzbank. In den höheren der fünf Ausstattungen ist wieder ein Glasdach Serie. Es ist nun mit 1,68 Quadratmeter um 27 Prozent größer.

Variabel wie gehabt
Auch der Innenraum ist erfreulicherweise wieder so variabel wie bisher. Die Rücksitze sind um neun Zentimeter längs verschiebbar. Wer viel Gepäck transportieren muss, kann die Lehne auf die Sitzfläche klappen und dann den gesamten Sitz in die Senkrechte bewegen. Die hochgeklappten Sitze können dann herausgenommen werden. Auch eine siebensitzige Konfiguration mit drei Sitzreihen ist möglich.

573 bis 1.736 Liter Stauraum
Je nach Position der verschiebbaren Sitze in der zweiten Reihe variiert das Kofferraumvolumen zwischen 508 und 573 Liter. Mit ausgebauten Sitzen beträgt das Volumen 1.736 Liter. Zum Vergleich: Ein VW Golf Variant schluckt nur 505 bis 1.495 Liter. Der Beifahrersitz lässt sich umklappen, wodurch die Laderaumlänge auf 3,10 Meter steigt. An den Inhalt des Kofferraums gelangt man über die breite Heckklappe oder die separat zu öffnende Panoramaheckscheibe, wobei die aufklappbare Gepäckabdeckung das Be- und Entladen erleichtert. Ein praktisches Detail ist eine der Kofferraumleuchten: Sie verwandelt sich bei Bedarf in eine Taschenlampe.

Zehn Zentimeter mehr Radstand
Der 308 SW ist 4,50 Meter lang und somit rund sieben Zentimeter länger als der Vorgänger. Außerdem ist er rund fünf Zentimeter breiter. Der Radstand ist um zehn Zentimeter länger als bei der Limousine, und auch der hintere Überhang ist zwölf Zentimeter länger. Das Fahrwerk wurde an die Anforderungen der SW-Version angepasst. Für den Abrollkomfort sorgen bis zu 18 Zoll große Räder. Günstig für das Fahrverhalten ist auch der im Vergleich zum 307 SW niedrigere Schwerpunkt.

Fünf Otto- und zwei Dieselmotoren
Für den Antrieb stehen fünf Ottomotoren inklusive einem Bioethanol-Modell sowie zwei Diesel zur Verfügung. Damit werden nicht weniger als fünf Getriebe kombiniert – darunter ein ganz neues Sechsgang-Schaltgetriebe. Unter den Benzinmotoren finden sich fast nur noch die in Kooperation mit BMW entwickelten VTi- und THP-Aggregate, so die Versionen mit 95, 120, 150 und 175 PS. Von Peugeot stammt der BioFlex-Motor mit zwei Liter Hubraum und 146 PS sowie die beiden bekannten Diesel mit 109 und 136 PS.

Sieben Airbags und Spurhalteassistent
Bei der Ausstattung sind der von Konzernpartner Citroën bekannte AFIL-Spurhalteassistent und Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht neu. ESP sowie sieben Airbags sind Serie, darunter ein Lenksäulenairbag. Eine Innovation ist das drahtlose Sensorsystem für die Gurtanlegeerkennung in der zweiten Sitzreihe ohne Einschränkung der Variabilität. Über die Preise und das Datum der Markteinführung schweigt sich Peugeot bisher noch aus.

Bildergalerie: Halb Kombi, halb Van