Die Tuner verpassen der S-Klasse mehr PS und eine schickeren Innenraum

Eine Mercedes S-Klasse ab Werk ist im Straßenverkehr inzwischen keine außergewöhnliche Erscheinung mehr. Daher möbeln die Spezialisten von A.R.T. den Luxus-Schwaben zusätzlich auf. Der Wagen erhält eine Leistungsspritze, eine Bi-Color Speziallackierung in Bronze und Sandstone mit Zierlinien sowie eine noble Belederung großer Teile des Innenraums.

15 PS mehr
Serienmäßig arbeiten 388 Pferde unter der Luxus-Haube, nach einer individuellen Feinabstimmung der Motorelektronik sorgen 403 PS für ordentlich Vortrieb. Das Drehmoment steigern die Nürnberger von 530 auf bullige 550 Newtonmeter. Für einen satten Sound sorgt eine neue Endschalldämpferanlage für 2.257 Euro mit vier hart verchromten, hochglanzpolierten Endrohren. Mehr PS ist A.R.T. aber nicht genug, daher legen sie das Fahrwerk elektronisch um 35 Millimeter tiefer.

Spezielle Karosserie-Teile
Des Weiteren gibt es ein auffälliges Aerodynamik-Kit. Ein markanter Frontspoiler, eine Zusatzscheinwerferanlage mit Xenon-Fernscheinwerfer und Halogen-Nebelscheinwerfer mit Abbiegelichtfunktion, ein Kühlergrill in Wagenfarbe mit Lamellenkanten in Chrom sowie spezielle Seitenschweller sollen schon von Weitem den besonderen Charakter des getunten Schwaben verdeutlichen. Eine neue Heckschürze mit integriertem Diffusor sowie ein Kofferraumspoiler runden die Karosserie-Veredelung ab. Für einen standesgemäßen Asphaltkontakt sorgen 20 Zoll große polierte Leichtmetallfelgen mit 255er-Pneus an der Vorderachse und 285er-Gummis hinten.

Nicht eintönig
Das wahre Highlight beim veredelten Mercedes ist aber die 15.000 Euro teure zweifarbige Mehrschicht-Bi-Color-Komplettlackierung in Bronze und Sandstone. Optisch abgegrenzt werden die zwei Farbzonen durch Zierlinien auf beiden Seiten.

Alles Leder oder was?
Der Innenraum erhält eine edle Vollleder-Ausstattung in Mokka und Sandbeige. Neben der Mittelkonsole, der Hutablage und sämtlichen Verblendungsteilen des Armaturenbretts, werden sogar der Fahrzeughimmel, der Wagenboden, die Lüftungsdüsen, die Türverriegelungen und die Abdeckung B-Säulen mit feiner Tierhaut bezogen. Für ein besseres Lenkgefühl gibt es ein ergonomisch geformtes Sportvolant mit Schaltpaddels in einer Edelholz/Leder-Kombination und perforiertem Griffbereich.

Schutz vor Blicken
Damit die Insassen ungestört ihren Champagner trinken können, bauen die Tuner ein elektrisch bedienbares Gardinen-Set für Heckscheibe und Fondtüren ein. Auch hier wird das Bi-Color-Motto des Tunings fortgesetzt: Innen werden die Passagiere mit dem Farbton Sandbeige verwöhnt, die Passanten draußen schauen auf dunkleres Mokka.

Kühles für den Fond
Des Weiteren sind spezielle Einstiegsleisten in hochglanzpoliertem Edelstahl, Pedalauflagen, in gebürstetem Aluminium mit Gumminoppen sowie ein 356 Euro teures Velours-Teppich-Set für Fuß- und Kofferraum in Mokka erhältlich. Wem das noch immer nicht mondän genug ist, erhält optional einen Kühlschrank für die hintere Mittelkonsole.

Bildergalerie: Ende der Eintönigkeit