Oldtimer aus dem Jahr 1936 in Kalifornien verkauft

Zu den bekanntesten und am meisten bewunderten Oldtimern der Autogeschichte zählt der Bugatti Typ 57SC Atlantic aus den 30er-Jahren. Darüber hinaus gehört das elegante Fahrzeug zu den Ikonen des Art-Déco-Designs. Der Atlantic basiert auf einem Bugatti-Prototyp namens Aerolithe Electron Coupé, der auf dem Pariser Autosalon 1935 vorgestellt wurde. Später wurden genau vier Stück gebaut, die sich alle voneinander unterschieden und von denen ein Exemplar als verschollen gilt.

Das erste Exemplar des Atlantic
Das versteigerte, hellblaue Fahrzeug stammt aus dem Jahr 1936 und trägt die Fahrgestellnummer 57374. Es handelt sich um den ersten Wagen der Kleinstserie. Der erste Eigentümer war Lord Philippe de Rothschild, der den hellblauen Tourenwagen mit blauem Interieur bestellte. In der Folge wechselte es mehrfach den Besitzer und machte dabei auch diverse Farbwechsel und Modifikationen durch. 2003 gewann das Fahrzeug den Pebble Beach Concours d'Elegance als ,Best in Show Car". Der letzte Eigentümer war Peter Williamson, der es 1971 auf einer Auktion für nur 59.000 US-Dollar erwarb. Er stellte den Originalzustand wieder her und machte es zu einer der tragenden Säulen der Peter Williamsons Bugatti Collection, einer der bekanntesten Bugatti-Sammlungen der Welt. Seit Williamsons Tod im Jahr 2008 wird die Sammlung Stück für Stück versteigert.

Über 23 Millionen Euro
Verkauft wurde das gute Stück von dem international tätigen Auktionshaus Gooding & Company im Auftrag des Williamson-Trusts. Die Identität des Käufers gibt Gooding nicht preis, genauso wenig wie den Verkaufspreis. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll das Auto an das Mullin Automotive Museum in Oxnard (Kalifornien) gegangen sein, für einen Betrag von über 23 Millionen Euro – die höchste Summe, die jemals für ein einzelnes Auto gezahlt wurde.

Teuerstes Auto der Welt