Start-Stopp-Automatik, Rekuperation und mehr: Zuerst bei C5 und C4

Mit e-HDi führt PSA Peugeot Citroën eine Spritspartechnologie ein, die zunächst ausschließlich für die Dieselmodelle bestimmt ist. Das System umfasst eine Start-Stopp-Automatik mit einem reversiblen Startergenerator. Damit wird der Motor in Standphasen automatisch abgeschaltet und bei Bedarf vibrationsarm, leise und schnell wieder angelassen, so PSA. Der Starter-Generator wird auch zur Rückgewinnung der Bremsenergie eingesetzt. Das System wurde gemeinsam mit Valeo entwickelt. Zum e-HDi-Paket gehören außerdem ein Getriebe mit optimierter Schaltung sowie rollwiderstandsarme Reifen. Insgesamt sollen Verbrauch und CO2-Emissionen der Selbstzünderversionen so um bis zu 15 Prozent sinken.

Zuerst bei C5 und C4
Als erste Modelle werden der Citroën C5 sowie der neue C4 und der C4 Picasso mit e-HDi ausgeliefert – und zwar ab Sommer 2010. Anschließend wird ein Großteil der Peugeot- und Citroën-Modelle mit 1.4 HDi und 1.6 HDi mit dem System ausgerüstet. Bei Peugeot werden der 308 und der Nachfolger des Peugeot 407 die ersten Modelle sein. Konzernweit sollen 30 Prozent der Dieselvarianten e-HDi-Versionen sein. Bis 2013 will PSA rund eine Million Fahrzeuge mit e-HDi ausliefern. Später sollen der 2.0 HDi und auch Benziner mit dem Spritsparsystem folgen. Der Grund, warum die Technik nicht sofort auch bei den Ottomotoren eingeführt wird, liegt laut Peugeot-Sprecher Gordian Heindrichs im Verkaufsvolumen: Der Konzern will die CO2-Emissionen der Flotte möglichst schnell senken und beginnt daher bei den Motoren, die am meisten verkauft werden.

Dieselhybride ab 2011
e-HDi ist nur ein Baustein der Umweltstrategie von PSA. 2010 kommen mit dem Peugeot iOn und Citroën C-Zero die ersten Elektroautos des Konzerns. Im Jahr darauf folgen die Dieselhybride Peugeot 3008 HYbrid4 und Citroën DS5 HYbrid4. Für 2012 plant der französische Konzern neue Dreizylinder-Ottomotoren mit 1,0 und 1,2 Liter Hubraum.

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