Erlkönige zeigen bereits die neueste Astra-Variante

Während aktuell wieder einmal darüber spekuliert wird, ob General Motors seine Tochter Opel nun doch verkauft, drehen unbeirrt die Prototypen neuer Modelle aus Rüsselsheim ihre Runden. Die Offensive – jüngst wurde der Astra als dreitüriger GTC vorgestellt – geht mit dem Astra Cabrio weiter. Unser Erlkönigfotograf hat das Frischluftmodell bei Testfahrten erwischt. Trotz der starken Tarnung fällt vorne die Ähnlichkeit zum jüngst vorgestellten Astra GTC auf. Die Blinker in den Scheinwerfern weisen beispielsweise die gleiche Winkelform auf. Auch die Konturen des noch abgeklebten Grills erinnern an die des Dreitürers.

Stoff statt Blech
Wie sein Vorgänger, der von 2007 bis 2010 gebaute Opel Astra TwinTop, wird das neue Astra Cabrio ein Viersitzer. Beim Dach gibt es einen Unterschied: Opel verwendet wie im vorletzten Astra Cabrio ein faltbares Softtop. Das nimmt weniger Platz weg als eine faltbare Blechdach-Konstruktion und bringt so den Vorteil eines größeren Kofferraumvolumens mit sich. Wie die letzte Generation ist das jüngste Cabrio-Modell des Astra durch ein Stufenheck gekennzeichnet. Die Prototypen sind derzeit noch mit einem Provisorium und nicht mit der Serienversion des Verdecks unterwegs.

Motoren vermutlich wie im GTC
Geht es um die Motoren, erwarten wir keine Experimente. Für den Astra GTC kündigt Opel einen Zweiliter-Diesel mit 165 PS, zwei 1,4-Liter-Turbobenziner mit 120 und 140 PS sowie einen 1,6-Liter-Turbobenziner mit 180 PS an. Diese Aggregate würden gut zum neuen Cabrio passen. Für den GTC wollen die Rüsselsheimer auf der IAA im September 2011 weitere Motorisierungen präsentieren, OPC-Hochleistungsversionen sollen 2012 folgen. Vom offenen Astra könnte ebenfalls eine Power-Variante kommen. Schließlich wartet die Konkurrenz, beispielsweise in Form des VW Golf Cabriolets, mit mehr als 200 PS auf.

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