Porzellan auf Speed
Einzelstück: Bugatti Veyron als L'Or Blanc im Stil des ,weißen Goldes"
Eigentlich wollte die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) nur den tanzenden Elefanten, die berühmte Bugatti-Kühlerfigur aus dem ,weißen Gold" fertigen. Dann sollte es ein davon inspiriertes Service geben. Doch warum kleckern, wenn man klotzen kann? So entstand außerdem noch der Bugatti L'Or Blanc. Der französische Zusatz bedeutet auf Deutsch ,weißes Gold", wie teures Porzellan auch genannt wird. Das wertvolle Einzelstück entstand auf Basis des 1001 PS starken und bis zu 407 km/h schnellen Supersportwagens Veyron Grand Sport.
Bemalt wie Porzellan
Das i-Tüpfelchen aus teuren Porzellan-Stücken ist oftmals die kunstvolle, von Hand aufgebrachte Linierung. Auch der zunächst in leuchtendem Porzellan-Weiß dastehende Bugatti Veyron erhielt eine aufwendige blaue Bemalung. Was wie Pop Art aussieht, hat aber noch eine weitere Bewandtnis: Die Streifen und Linien bilden zugleich Lichtreflexionen ab, die unter gleichmäßiger Studiobeleuchtung auf dem weißen Untergrund entstehen. So sieht der L'Or Blanc stets aus, als würde er von einer Lichtquelle bestrahlt werden. Bis es soweit war, musste das Team um Bugatti-Design-Chef Achim Anscheid in akribischer Arbeit alle Linien der Licht- und Schattenspiele mit blauem Klebeband aus japanischem Seidenpapier nachziehen. Es wurde dann durch von Hand aufgetragene Farbverläufe ersetzt, was drei Wochen dauerte. Danach wurde die Oberfläche mit fünf Klarlackschichten überzogen.
Elemente aus dem ,weißen Gold"
Für Exterieur und Interieur fertigten Kunsthandwerker und Porzellan-Spezialisten der KPM noch Elemente aus dem weißen Gold an. Wochenlange Testreihen waren nötig, um die im Ofen während des Trocknungsprozesses um 16 Prozent schwindende Masse exakt auf die Veyron-Komponenten abzustimmen. Neben den signierten Porzellan-Einlegern am Mitteltunnel findet sich an der Rückwand zwischen den beiden Sitzen eine markante Porzellan-Intarsie. Wie die Elemente außen ist sie mit dem Relief des berühmten aufgerichteten Bugatti-Elefanten verziert. Er wurde ursprünglich von Bildhauer Rembrandt Bugatti, dem Bruder von Firmengründer Ettore Bugatti, kreiert. Der Elefant zierte einst als Kühlerfigur den Bugatti Royale.
Mit Schale und Service im Picknick-Korb
In die Mittelkonsole des Veyron ist eine Porzellan-Schale eingelassen. Zum ersten Mal veredelte die Königliche Porzellan-Manufaktur die oberen Kanten einer solchen Schale mit einem Diamantschliff. Das Gefäß ist herausnehmbar und passt zu dem von KPM entwickelten Porzellan-Service im dazugehörigen Picknick-Koffer. Der innen und außen veredelte Supersportwagen hat seinen Preis: 1,65 Millionen Euro kostet der L'Or Blanc. Noch ist er ein Unikat, doch planen die beiden Firmen, ihre Zusammenarbeit fortzusetzen.
Bemalt wie Porzellan
Das i-Tüpfelchen aus teuren Porzellan-Stücken ist oftmals die kunstvolle, von Hand aufgebrachte Linierung. Auch der zunächst in leuchtendem Porzellan-Weiß dastehende Bugatti Veyron erhielt eine aufwendige blaue Bemalung. Was wie Pop Art aussieht, hat aber noch eine weitere Bewandtnis: Die Streifen und Linien bilden zugleich Lichtreflexionen ab, die unter gleichmäßiger Studiobeleuchtung auf dem weißen Untergrund entstehen. So sieht der L'Or Blanc stets aus, als würde er von einer Lichtquelle bestrahlt werden. Bis es soweit war, musste das Team um Bugatti-Design-Chef Achim Anscheid in akribischer Arbeit alle Linien der Licht- und Schattenspiele mit blauem Klebeband aus japanischem Seidenpapier nachziehen. Es wurde dann durch von Hand aufgetragene Farbverläufe ersetzt, was drei Wochen dauerte. Danach wurde die Oberfläche mit fünf Klarlackschichten überzogen.
Elemente aus dem ,weißen Gold"
Für Exterieur und Interieur fertigten Kunsthandwerker und Porzellan-Spezialisten der KPM noch Elemente aus dem weißen Gold an. Wochenlange Testreihen waren nötig, um die im Ofen während des Trocknungsprozesses um 16 Prozent schwindende Masse exakt auf die Veyron-Komponenten abzustimmen. Neben den signierten Porzellan-Einlegern am Mitteltunnel findet sich an der Rückwand zwischen den beiden Sitzen eine markante Porzellan-Intarsie. Wie die Elemente außen ist sie mit dem Relief des berühmten aufgerichteten Bugatti-Elefanten verziert. Er wurde ursprünglich von Bildhauer Rembrandt Bugatti, dem Bruder von Firmengründer Ettore Bugatti, kreiert. Der Elefant zierte einst als Kühlerfigur den Bugatti Royale.
Mit Schale und Service im Picknick-Korb
In die Mittelkonsole des Veyron ist eine Porzellan-Schale eingelassen. Zum ersten Mal veredelte die Königliche Porzellan-Manufaktur die oberen Kanten einer solchen Schale mit einem Diamantschliff. Das Gefäß ist herausnehmbar und passt zu dem von KPM entwickelten Porzellan-Service im dazugehörigen Picknick-Koffer. Der innen und außen veredelte Supersportwagen hat seinen Preis: 1,65 Millionen Euro kostet der L'Or Blanc. Noch ist er ein Unikat, doch planen die beiden Firmen, ihre Zusammenarbeit fortzusetzen.
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