BMW G 310 R (2016): Kleine Sensation
Münchner Hersteller steigt ins Segment unter 500 Kubik ein
34 PS, 28 Newtonmeter
Die neue G 310 R wird von einem flüssigkeitsgekühlten Einzylinder angetrieben. Der Motor hat einen Hubraum von 313 Kubikzentimeter, verfügt über vier Ventile, zwei obenliegende Nockenwellen und eine elektronische Kraftstoffeinspritzung. Bei 9.500 Touren powert der Antrieb mit 34 PS, das maximale Drehmoment von 28 Newtonmeter liegt bei 7.500 Touren an. Dass der Antrieb ein Leergewicht von nur 158 Kilogramm bewältigen muss, soll sich spaßbringend auf die Fahrdynamik auswirken. Seine Weltoffenheit demonstriert der Motor übrigens dadurch, dass er laut BMW unterschiedlichste Kraftstoffqualitäten verträgt.
ABS serienmäßig dabei
Fahrwerksseitig baut die neue G 310 R auf einen torsionssteifen, robusten Stahlrohrrahmen in Gitterbauweise mit angeschraubtem Heckrahmen. Die Radführung vorne übernimmt eine Upside-down-Gabel. Hinten kommt eine Aluminiumschwinge in Verbindung mit einem direkt angelenkten Federbein zum Einsatz. Am Vorderrad sorgt eine Einscheibenbremse mit radial verschraubtem Vierkolben-Festsattel und 300-Millimeter-Scheibe für die Verzögerung. Am Hinterrad übernimmt diese Aufgabe ein Zweikolben-Schwimmsattel in Verbindung mit einer 240-Millimeter-Scheibe. Ein ABS ist – wie bei allen neuen BMW-Motorrädern – serienmäßig dabei.
Design-Anleihen von der S 1000 R
Optisch wurde das kleine Bike bewusst an (größere) sportliche Verwandte wie die BMW S 1000 R angelehnt. Dazu gehören die knappe Lampenmaske mit markantem Scheinwerfer an der bulligen Front ebenso wie schnittige Tankverkleidungen. Eine betont niedrige Sitzposition soll entspanntes und stressfreies Fahren ermöglichen.
In Indien gebaut
Gebaut wird die G 310 S in Indien beim Kooperationspartner TVS Motor Company. In Deutschland ist sie ab etwa Mitte 2016 bestellbar, der Preis wurde noch nicht bekannt gegeben.
Bildergalerie: BMW G 310 R
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