ACE-Reifentest: Ist günstig auch gut?
Zehn Pneus im Format 195/65 R15 wurden unter die Lupe genommen
Spätestens zu Ostern ist es wieder soweit: Die Sommerreifen müssen aufs Auto. So manch einer braucht aber einen komplett neuen Satz. Doch bekommt man nur bei teuren Marken gute Qualität? Dieser Frage ist der Automobilclub ACE in seinem neuesten Sommerreifen-Test nachgegangen.
Sparen und siegen
Untersucht wurden zehn Modelle des Formats 195/65 R15, das häufig auf Autos der Kompaktklasse Verwendung findet. Als Referenz dienten Reifen der Hersteller Nexen und Hankook, mit denen das Testfahrzeug, ein VW Golf VII, auch serienmäßig vom Band rollt. Die getesteten Reifen sind in der unteren Preiskategorie angesiedelt und sind laut ACE im Internet-Handel schon für knapp 35 Euro erhältlich. Die Überraschung: Den Sieg holte nicht der teuerste Reifen des Zehner-Clubs. Vier Exemplare des Nexen N`Blue HD Plus kosten insgesamt nur 238 Euro. Auf 152 von 190 Punkten kam der Gewinner. Mit jeweils 146 Punkte folgen der Hankook Kinergy Eco K425 (282 Euro für vier Reifen) und der Pneumant Summer HP4 (258 Euro). Alle drei Modelle überzeugten sowohl auf trockener als auch auf nasser Fahrbahn. Hier schwächelten andere Fabrikate wie etwa der sonst gute Sava Intensa hp.
Kritik am Reifenlabel
Ein wahres Nässe-Desaster verursachte der mit 258 Euro pro Satz gar nicht so günstige GT Radial Champiro FE1. Er kam beim Bremsen aus Tempo 100 erst nach 61,7 Metern zum Stehen, 15,4 Meter hinter dem Testsieger von Nexen. Anders formuliert: Wo das Nexen-Auto schon steht, würde der GT-Radial-Wagen mit etwa Tempo 50 auffahren. Harsche Kritik üben die Tester am EU-Reifenlabel. Es würde als Kaufentscheidung nichts nutzen, weil ,sowohl der beste als auch der schlechteste Reifen in der zweitbesten Kategorie B landen", so ACE-Experte Gunnar Beer. In unserer Bildergalerie finden Sie alle Testergebnisse in der Übersicht.
Sparen und siegen
Untersucht wurden zehn Modelle des Formats 195/65 R15, das häufig auf Autos der Kompaktklasse Verwendung findet. Als Referenz dienten Reifen der Hersteller Nexen und Hankook, mit denen das Testfahrzeug, ein VW Golf VII, auch serienmäßig vom Band rollt. Die getesteten Reifen sind in der unteren Preiskategorie angesiedelt und sind laut ACE im Internet-Handel schon für knapp 35 Euro erhältlich. Die Überraschung: Den Sieg holte nicht der teuerste Reifen des Zehner-Clubs. Vier Exemplare des Nexen N`Blue HD Plus kosten insgesamt nur 238 Euro. Auf 152 von 190 Punkten kam der Gewinner. Mit jeweils 146 Punkte folgen der Hankook Kinergy Eco K425 (282 Euro für vier Reifen) und der Pneumant Summer HP4 (258 Euro). Alle drei Modelle überzeugten sowohl auf trockener als auch auf nasser Fahrbahn. Hier schwächelten andere Fabrikate wie etwa der sonst gute Sava Intensa hp.
Kritik am Reifenlabel
Ein wahres Nässe-Desaster verursachte der mit 258 Euro pro Satz gar nicht so günstige GT Radial Champiro FE1. Er kam beim Bremsen aus Tempo 100 erst nach 61,7 Metern zum Stehen, 15,4 Meter hinter dem Testsieger von Nexen. Anders formuliert: Wo das Nexen-Auto schon steht, würde der GT-Radial-Wagen mit etwa Tempo 50 auffahren. Harsche Kritik üben die Tester am EU-Reifenlabel. Es würde als Kaufentscheidung nichts nutzen, weil ,sowohl der beste als auch der schlechteste Reifen in der zweitbesten Kategorie B landen", so ACE-Experte Gunnar Beer. In unserer Bildergalerie finden Sie alle Testergebnisse in der Übersicht.
Bildergalerie: Zehn Sommerreifen im Test
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