Premiere: So kommt der neue Ferrari GTC4Lusso T
Einstiegsmodell mit 610 PS
Innen und Außen keine Optik-Veränderungen
Optisch ändert sich gegenüber dem normalen GTC4Lusso nichts. Die Shooting-Brake-Coupé-Silhouette bleibt erhalten. Auch im Interieur gibt es keine Neuerungen. Es bleibt bei der bereits erwähnten Sitzplatzzahl, dem vergleichsweise geräumigen Kofferraum und der neuesten Version an Infotainment mit 10,3-Zoll-Touchscreen.
V8-Turbo statt V12-Sauger, Hinterradantrieb statt Allrad
Um für bessere Alltagsauto-Verbrauchswerte zu sorgen, wurde der V12 unter der langen Motorhaube entfernt. Der GTC4Lusso T wird von dem 3,9-Liter-V8 aus dem California T befeuert, der seine 610 PS und 760 Newtonmeter nicht wie im normalen GTC auf einen Allradantrieb, sondern lediglich auf die Hinterachse loslässt. Den Durchschnittsverbrauch gibt Ferrari mit 11,6 Liter je 100 Kilometer an. Um diesen Wert zu erreichen, sollte man sowohl die 0-100-km/h-Zeit von 3,5 Sekunden als auch die Höchstgeschwindigkeit von über 320 km/h nicht allzu oft austesten.
Weniger Gewicht, Allradlenkung und Driftwinkelkontrolle
Der neue Einstiegs-GT wiegt 1.740 Kilogramm. Damit ist er 50 Kilo leichter als sein V12-Pendant. Obwohl der ,T" mit einem reinen Hinterradantrieb ausgeliefert wird, ist die neue Allradlenkung weiter mit an Bord. Und auch auf die neueste Generation der elektronischen Driftwinkelkontrolle namens ,Side Slip Control" muss nicht verzichtet werden.
Ein Auto für ,den täglichen Einsatz"
Aber warum baut Ferrari überhaupt einen V8 unter die GT-Haube? Der Hersteller meint dazu, dass der Motor ,bestens für den täglichen Einsatz in einem städtischen Umfeld geeignet" ist. Was dieser Stadtflitzer für den Alltag kosten soll, hat Ferrari noch nicht verlauten lassen. Das V12-Modell schlägt mit mindestens 261.883 Euro zu Buche. Der neue GTC4Lusso T dürfte etwas günstiger sein.
Bildergalerie: Einstiegsmodell mit 610 PS
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