Nur günstig oder mehr? Hyundai Sonata 3.3 V6 im Test

Seit 2005 ist die aktuelle Baureihe des Hyundai Sonata auf dem Markt. Im hart umkämpften Segment der Mittelklasse-Limousinen tut sich der Koreaner jedoch schwer: Im Jahr 2007 wurden davon nur 640 Neuwagen in Deutschland verkauft. Ein Facelift soll dem Sonata mehr Attraktivität verleihen. Wir sind die Topvariante gefahren, den 3.3 V6.

Biederer Auftritt
Äußerlich kommt auch der neue Sonata relativ bieder daher. Ein Hingucker ist er nicht. Man würde den koreanischen Designern etwas mehr Mut wünschen – der kompakte i30 weist da den richtigen Weg. Die Veränderungen an der Karosserie des Sonata sind eher dezent: Vorne gibt's einen größeren, stärker akzentuierten Grill, modifizierte Scheinwerfer und größere Lufteinlässe unter dem Stoßfänger. Dazu kommen mehr Chromapplikationen. Hinten sind die Unterschiede nur bei genauem Hinschauen zu erkennen: leicht veränderte Heckleuchten und neue Stoßfänger.

Hinten Platz für drei
Deutlich mehr hat sich im Innenraum getan. Neu gestaltet präsentiert sich das Armaturenbrett. Auch wenn immer noch Hartplastik dominiert, so ist das Cockpit nicht nur übersichtlicher und funktionaler, sondern auch um einiges schicker geworden. Vor allem die Mittelkonsole wirkt harmonischer. Die Bedienbarkeit der Klimaanlage wurde optimiert und die Audioanlage besser integriert. Das Platzangebot fällt großzügig aus. Mit 4,80 Meter Außenlänge misst der Koreaner immerhin dreieinhalb Zentimeter mehr als ein VW Passat und nur vier Zentimeter weniger als ein 5er-BMW. Das ...