Querschläger: Cadillac CTS-V Station Wagon im Test

180 km/h und das Ende des Beschleunigungstreifens ist noch nicht erreicht: Wir sind mit dem Cadillac CTS-V Station Wagen unterwegs und testen, was der weltschnellste Serienkombi mit seinen 564 PS so drauf hat.

Exotisches Unterstatement
Der CTS-V sieht als Kombi wie ein ganz normaler Verkehrsteilnehmer aus. Klar, ein Cadillac ist momentan selten auf unseren Straßen, ,exklusiver als Aston Martin", wie Managing Director Wolfgang Schubert sagt. Aber von dem austrainierten Sportwagen unterm Blechkleid ist nicht viel zu sehen. Die mittige Wölbung auf der Motorhaube, der so genannte Powerdome, ist ein kleiner Hinweis darauf, dass hinter dem Maschengitter-Kühlergrill ein enorm kräftiger Motor lauert.

Serie ist Serie
Navi, Ledersitze, Klimaautomatik, Sitzheizung vorne, Bose-Soundsystem, Querbeschleunigungs-Anzeige, Totwinkel-Assistent: Beim CTS-V ist dies ein Teil der Serienausstattung. Nur das bis in die zweite Reihe reichende Panorama-Dach (2.039 Euro) und andere Felgendesigns sind gegen Aufpreis zu haben. Und Cadillac hat die so gut ausgerüstete Kabine nicht wild zusammengenäht – die Verarbeitung ist mit feinen Nähten und gleichmäßigen Maßen top, hier brauchen sich die Amis nicht hinter deutschen Herstellern zu verstecken. Das Gestühl vorne bietet sportwagenmäßigen Seitenhalt für Beine und Rücken, hinten wird es allerdings für die Köpfe von Sitzriesen eng, wenn das Schiebedach gekauft wurde. Und das von außen schick geschnittene Heck bietet mit einem Kofferraumvolumen von 421 Lit...