Volvo V50: R-frischend sportlicher Schweden-Kombi im Test

Das Image, das die Fahrzeuge der schwedischen Automarke Volvo hierzulande besitzen, ist voller Klischees. Laut allgemein gültiger Meinung sind Volvo-Fahrer vornehmlich Lehrer und tragen Sandalen sowie selbst gestrickte Socken und Pullover. Wir sind den facegelifteten Volvo V50 mit Allradantrieb und R-Design gefahren und sagen Ihnen, warum er so gar nicht in diese Schublade passen will.

Facelift mit Sport-Optik
Bereits im Sommer 2007 verpassten die Schweden dem V50 eine leicht veränderte Optik. Ab sofort ist für den Mittelklasse-Kombi auch ein R-Design-Paket erhältlich. Karosserieseitig gehören Front- und Heckschürze, Seitenschweller in Wagenfarbe, ein Dachspoiler, ein Frontgrill im R-Design, Außenspiegel-Gehäuse in matter Chromoptik und 17-Zoll-Leichtmetallräder zu dem Bodykit. Das Styling ist nicht zu aufdringlich, lässt den Kombi aber deutlich schicker auftreten als das Serienmodell. Das R-Design-Paket ist für alle Motorisierungen des V50 sowie für sämtliche Triebwerksvarianten der Modelle C30 und S40 verfügbar.

In 7,2 Sekunden auf Tempo 100
Für den Vortrieb in unserem allradgetriebenen Testwagen sorgt das T5-Aggregat mit 230 PS. Die Top-Motorisierung beschleunigt den V50 in 7,2 Sekunden auf Tempo 100. Keine schlechte Zeit, bedenkt man, was im bis zu 1.307 Liter großen Kofferraum des sportlichen Kombis alles verstaut werden kann. Auf Landstraßen kommt nicht zuletzt durch die präzise Sechsgang-Schaltung und den drehfreudigen Motor echte Fahrfreude auf. Lässt man dem Schwed...