Skoda Citigo im Test: Der Stadt-Prinz

Weniger ist manchmal mehr: Aus allen Richtungen kreuzen Fußgänger, Radfahrer und andere Autos meinen Weg, ganz zu schweigen von den links und rechts parkenden Fahrzeugen. Meine Stadtrundfahrt durch Prag sorgt nicht gerade für ausgeglichenen Blutdruck. Wie gut, dass der Skoda Citigo hier in seinem Element ist. Nachdem sein Bruder, der VW Up, schon 2016 geliftet wurde, bekommt nun auch der kleinste Skoda eine Überarbeitung. Wir zeigen in unserem Test die sieben wichtigsten Punkte.

Was hat sich beim Citigo geändert?
Sagen wir es mal so: Optisch wie technisch weniger als beim VW Up. Der Citigo des Jahres 2017 bekommt eine faltigere Motorhaube, modifizierte Stoßfänger plus neue Nebelscheinwerfer mit Abbiegefunktion sowie LED-Tagfahrlicht. Letzteres gibt es aber wie die abgedunkelten Heckleuchten nicht in der Basisversion. Die Länge wächst um vier Zentimeter auf 3,60 Meter. Innen gibt es optional erstmals ein Multifunktionslenkrad sowie eine Klimaautomatik. Die Navigation erfolgt künftig über eine App aufs Smartphone, bislang gab es eine Aufstecklösung.

Welche Vor- und Nachteile haben alle Citigo?
Trotz der geringen Außenabmessungen gefällt das luftige Raumgefühl auf den vorderen Plätzen, bequeme Sitze inklusive. Schon seit geraumer Zeit hat der Citigo endlich auch den Schalter für den Beifahrer-Fensterheber auf der Fahrerseite, die Hutablage schwenkt nach oben, was anfangs nicht der Fall war. Gut im Blickfeld liegt der große Tacho, der aber erst mit Bordcomputer gut lesbare Ziff...