Ferrari kehrt zum Handschaltgetriebe zurück. Das hat es noch nie gegeben, nicht auf diese Weise. Der Ferrari 12Cilindri Manuale ist eine Sonderserie, limitiert auf 1.499 Exemplare, die die Rückkehr von Schalthebel und Kupplungspedal in einem Gran Turismo des Cavallino markiert – zwanzig Jahre nach dem letzten Mal, dem 599 GTB Fiorano. Die offiziellen Fotos erzählen von einem Fahrzeug, das sich nicht darauf beschränkt, die Vergangenheit neu zu interpretieren, sondern sie mit einer völlig neuartigen Technologie namens Manuale by-wire, vollständig in Maranello entwickelt, neu schreibt. Keine Kompromisse bei der Performance: Der Motor ist weiterhin der 6,5-Liter-Saug-V12 mit 830 CV, der bis 9.500 U/min dreht, und das 8-Gang-DCT bleibt unverändert. Was sich ändert, ist alles, was zwischen den Händen des Fahrers und dem Auto liegt.

Die offizielle Fotogalerie zeigt jeden Winkel dieses außergewöhnlichen Fahrzeugs – vom Exterieur bis zum Innenraum – und verweilt bei den Details, die den 12Cilindri Manuale zu einem eigenständigen Objekt gegenüber der Standardversion machen. Das erste Element, das ins Auge fällt, ist der Mitteltunnel, neu gestaltet, um den neuen Schalthebel aufzunehmen, und – in den Worten von Flavio Manzoni, Leiter des Centro Stile in Maranello – in etwas verwandelt, das wirkt, als sei es zusammen mit dem Auto entstanden und nicht erst nachträglich hinzugefügt worden. Eine ästhetische Kohärenz, die man auch auf den Fotos spürt: Nichts wirkt unstimmig, nichts scheint fehl am Platz.

Das Schaltschema greift das klassische Gitter mit sechs Gängen und dem Rückwärtsgang oben links auf – eine direkte Reminiszenz an die historischen Ferrari mit Handschaltung. Der runde Schaltknauf aus eloxiertem Aluminium, aus dem Vollen gefertigt, leuchtet mit einer weißen und bernsteinfarbenen Siebdruckgrafik, die je nach gewähltem Fahrmodus – manuell oder automatisch – wechselt und ist vielleicht das meistfotografierte Detail des gesamten Fahrzeugs. Die vollständig neu gestaltete Pedalerie mit drei Pedalen vervollständigt ein Interieur, das in den offiziellen Bildern ein Gefühl von Klarheit und gestalterischer Zielgerichtetheit vermittelt, das selbst in diesem Segment schwer zu finden ist.

Die Außenaufnahmen zeigen hingegen einen 12Cilindri, der im Vergleich zur Basisversion neue stilistische Anklänge mit sich bringt. Das kreidige Finish an der Frontpartie und an den hinteren Kotflügeln ist eine direkte Hommage an den Ferrari 365 GTB/4 Daytona, einen der beliebtesten Gran Turismo in der Geschichte der Marke. Der Schlüssel erhielt eine eloxierte Behandlung, abgestimmt auf die neuen seitlichen Scudetti, während die geschmiedeten Fünfspeichenfelgen – in vier verschiedenen Oberflächen erhältlich – in den Aufnahmen, die die Fahrzeugseiten zeigen, in all ihrer Raffinesse zu sehen sind. Die Einstiegsleiste, sichtbar in den Innenraumfotos, ist in Aluminium mit eingraviertem 12Cilindri-Logo erhältlich oder auf Wunsch in Carbonfaser.

Der Ferrari 12Cilindri Manuale ist über das Tailor Made Programm konfigurierbar, und die offiziellen Bilder zeigen einige der verfügbaren Farbmöglichkeiten. Die Palette umfasst 25 ikonische Farben der Marke: vom Rosso Rubino, der für die Launch-Fotos gewählt wurde, bis hin zu historischen Tönen wie Argento Nürburgring, Blu Pozzi und Nero Daytona. Ebenfalls verfügbar ist eine spezielle Lackierung, die farblich mit dem Thema der sechs Gänge spielt, mit Kombinationen, die eigens für diese Sonderserie entwickelt wurden. Die Sitze – als Comfort oder Racing erhältlich – folgen demselben roten Faden mit sechs vertikalen Steppkanälen im Bezug, ein subtiler Akzent, der am Auto immer wieder auftaucht wie eine versteckte Signatur.

Aus technischer Sicht vermitteln die Fotos des Schalthebels und des Schaltschemas die Sorgfalt, die Ferrari dem Manuale by-wire-System gewidmet hat. Die Hebeleinheit wiegt weniger als 3,5 kg und basiert auf einem rotierenden Block aus hochfestem Stahl, aus dem Vollen gefertigt, mit Oberflächen, die mit sehr engen Toleranzen bearbeitet sind, um jegliches Spiel in der Bewegung zu eliminieren. Der Hebel kehrt dank eines Systems aus exzentrischen Rollen automatisch in die Neutralstellung zurück, während der Gangwechsel über eine geformte rotierende Trommel erfolgt, die zunächst Widerstand und dann ein abruptes Einrasten erzeugt – jenes physische Gefühl, das der Fahrer über den Knauf wahrnimmt und das das Feeling eines traditionellen mechanischen Schaltgetriebes authentisch nachbildet.

Zwei Hall-Effekt-Sensoren – Geräte, die Position und Bewegung über das Magnetfeld ohne direkten physischen Kontakt erfassen – erfassen in Echtzeit die Position des Hebels auf beiden Rotationsachsen. Ein kleiner elektromagnetischer Aktuator greift als physische Sperre ein, wenn ein Einlegen nicht zulässig ist. Auch die Kupplung ist by-wire: Ein Winkelpositionssensor erfasst den Pedalweg und übersetzt ihn in einen hydraulischen Befehl, der auf das Kupplungspaket des DCT wirkt, während ein passiver Mechanismus aus Vorspannfeder, Nocke und Rolle unter dem Fuß die typische Pedalkraft einer mechanischen Kupplung nachbildet.

Die Fotos der Front und der vorderen Dreiviertelansicht zeigen schließlich ein Fahrzeug, das zwar die Linien des 12Cilindri Standard nicht umkrempelt, aber eine eigene, erkennbare visuelle Identität mitbringt. Es ist kein simples optisches Update: Es ist eine Sonderversion, die ihre Existenz auf mehreren Ebenen rechtfertigt – von der Technologie bis zur Emotion, vom Design bis zur Fahrdynamik. Mit nur 1.499 verfügbaren Exemplaren und einem Einstiegspreis von 590.000 Euro ist der Ferrari 12Cilindri Manuale dazu bestimmt, eines der begehrtesten und sammelwürdigsten Modelle der gesamten jüngeren Produktion aus Maranello zu werden. Die folgenden Fotos dokumentieren jedes Detail – vom Exterieur bis zum Innenraum, von den Felgen bis zum beleuchteten Knauf: ein visuelles Archiv für alle, die dieses Fahrzeug in den kleinsten Einzelheiten kennenlernen wollen, noch bevor sie es live sehen können.

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