Entspanntes Dahingleiten: Der Opel Ampera im Test

Die PR-Maschinerie für den Opel Ampera läuft bereits seit über zwei Jahren auf Hochtouren. Den ersten Infos folgten erste Bilder, der ersten Sitzprobe eine Ausfahrt mit einem Prototypen. Auch unsere Redaktion hatte bereits mehrfach die Gelegenheit, das Fahrzeug mit Elektromotor und Reichweitenverlängerer auszuprobieren. Dabei standen vor allem technische Aspekte im Vordergrund: Wie genau funktioniert das neue Antriebskonzept? Wann arbeitet welcher der drei Motoren (einer der beiden E-Motoren oder der Verbrennungsmotor) und mit welchem Wirkungsgrad? Ist der Ampera nun ein Elektro- oder ein Hybridauto? Rund ein halbes Jahr vor dem Marktstart gilt es nun auch ganz praktische Fragen zu beantworten: Wie fährt sich der Opel Ampera, wie benutzerfreundlich und alltagstauglich ist er?

Kaum wahrnehmbares Säuseln
Zum Start drücken wir einen blauen Knopf in der Mittelkonsole. Akustisch vernehmen wir nichts. Doch das Digitaldisplay hinter dem Lenkrad verrät uns, dass der 111 Kilowatt (150 PS) starke Elektromotor nun betriebsbereit ist. Das System beinhaltet darüber hinaus eine zweite E-Maschine als Generator sowie ein Planetengetriebe mit einem Vorwärts- und einem Rückwärtsgang. Sanft und scheinbar lautlos rollen wir aus dem Parkhaus. Ganz ohne Geräusche bewegt sich der über 1,7 Tonnen schwere Ampera im reinen Elektromodus natürlich nicht. Aber das feine, kaum wahrnehmbare Säuseln ist mit dem kernigen Klang eines noch so gut gedämmten Benziners oder Diesels nicht zu vergleichen. Und so ...