Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit veranstaltet A2RL sein erstes Rennen auf der legendären Yas Marina Rennstrecke in Abu Dhabi. Am 27. April hofft A2RL, eine neue Art des Motorsports einzuführen, aber auch eine neue Welle der autonomen Technologieentwicklung anzustoßen.

A2RL hat Teams aus Ingenieuren, Wissenschaftlern und sogar dem ehemaligen Formel-1-Piloten Daniil Kvyat zusammengebracht, um einen hochmodernen Rennwagen in etwas zu verwandeln, das ein ganz eigenes "Gehirn" hat. Die Teams aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, China, Deutschland, Ungarn, Italien, Singapur und den Vereinigten Staaten gehen alle mit dem gleichen Auto an den Start: Ein von Dallara gebautes Chassis, das von einem 550 PS starken 2,0-Liter-Turbomotor auf Honda-Basis angetrieben wird, der mit einem Sechsgang-Getriebe verbunden ist. Es handelt sich dabei um eine modifizierte Version der 300 km/h schnellen Autos der japanischen Super Formula, die jetzt EVA24 heißt und als Basis für die acht Teams dient.

Anstelle eines menschlichen Fahrers im Cockpit verfügen die AR2L-Autos über eine Vielzahl von technischen Hilfsmitteln: GPS, Kameras, Sensoren, Computer und vieles mehr bilden das Herzstück des Fahrzeugs. Diese Technik - und wie gut sie programmiert ist - wird darüber entscheiden, wer auf dem Podium ganz oben steht. Sie ermöglicht es den Zuschauern auch, das Renngeschehen aus nächster Nähe zu verfolgen, da sie eine 360-Grad-Ansicht aus dem Cockpit bietet. Wenn Ihr schon immer einmal wissen wolltet, wie es ist, im Mittelpunkt eines Rennens zu stehen, dann werdet Ihr bei der A2RL genau das erleben.

Das allererste A2RL-Rennen besteht aus zwei Veranstaltungen. Das erste wird spannend sein: KI gegen Mensch. Daniil Kvyat wird gegen ein A2RL-Auto antreten, um zu sehen, ob Mensch oder Maschine der Schnellste ist. Später wird das Hauptereignis den Startschuss für eine neue Art des Motorsports geben: Nach jahrelangen Tests, Simulationen, zerstörten Kohlefaserteilen und Tausenden von Litern Kaffee werden acht Teams am 27. April in einer Reihe von Rennen und Herausforderungen gegeneinander antreten und um ein Preisgeld von 2,25 Millionen Dollar kämpfen, um zu sehen, wer den größten Sprung in der autonomen Fahrtechnologie gemacht hat. Bislang sind noch nie mehr als zwei autonome Autos zusammen gefahren - beim A2RL-Finale werden zum ersten Mal in der Geschichte vier auf der Strecke sein.

A2RL - Extreme Technik auf der Rennstrecke

Am 27. April hofft A2RL, eine neue Art des Motorsports einzuführen, aber auch eine neue Welle der autonomen Technologieentwicklung anzustoßen.

Eine Rennveranstaltung wäre nicht das Gleiche ohne eine Fanzone. Vor Ort wird die Fanzone ab 17:00 Uhr für alle geöffnet sein. Dort erwarten die Besucher Go-Karts, Gran Turismo-Rennsimulationen, R/C-Autos, Food Trucks, ein KI-Museum und vieles mehr. Außerdem findet dort das Finale des A2RL STEM-Wettbewerbs statt - eine Veranstaltung für jüngere Rennsportfans, die ihr Programmierwissen einsetzen, um zu zeigen, was sie aus einem A2RL-Rennwagen im Maßstab 1:8 herausholen können.

Der Grund für A2RL? Sicherheit, globale Kooperation und technologischer Fortschritt. Immer wieder hat der Motorsport die Entwicklung der Technik vorangetrieben, und wenn es um Autonomie geht, ist es an der Zeit, dass die Rennwagen wieder die Nase vorn haben.

Die ASPIRE-Gruppe, die technologische Säule des Advanced Technology Research Council von Abu Dhabi, fordert die Teams mit dem A2RL-Projekt heraus, ein Auto zu entwickeln, das ganz ohne menschliches Zutun fahren - und gewinnen - kann. Sobald die Autos gestartet sind, sind sie auf sich allein gestellt, das Rennen zu beenden. Die einzige Möglichkeit für einen Menschen, den Kurs zu ändern, besteht darin, ihn aus der Ferne zu stoppen - es gibt keinen versteckten Fahrer in einer Kabine hinter den Kulissen, sondern es ist alles eine Frage der Technologie.

Es gibt zwei Ziele: erstens, eine gute Show für die Fans zu bieten. Mehr Motorsport ist schließlich immer eine gute Sache. Zweitens geht es darum, eine Technologie zu entwickeln, die in den Personenwagen der Zukunft eingesetzt werden kann. Die hier gewonnenen Erkenntnisse werden übertragbar sein und in modernere Sicherheitssysteme einfließen, die die Fahrer schützen und schließlich vielleicht zu Autos führen, die selbst fahren können.

A2RL ist keine Eintagsfliege, sondern der Beginn eines jahrelangen Engagements für die Entwicklung der Sicherheitstechnologie der Zukunft, und es wird ungeheuer viel Spaß machen, diese Entwicklung zu verfolgen.

Sehen Sie sich den Live-Stream des A2RL-Rennens 2024 hier an oder besuchen Sie a2rl.io für weitere Informationen.