Mehr Leistung und Stil für die Fahrt durch die Dünen

Der CanAm Maverick ist bekannt als leichter Geländewagen für Touren durch den Dreck. Mansory dagegen ist berühmt für Kreationen mit viel Carbon auf Basis teurer Porsches, Rolls-Royces und Range Rovers.

Was passiert, wenn ein puristischer Offroader in die Fänge eines Nobeltuners gerät, zeigt der Mansory Xerocole: ein Paradox auf vier Rädern, das die Sanddünen mit Stil erobern soll.

Der Mansory Xerocole ist eines von elf Fahrzeugen, die der Tuner aus Brand in der bayerischen Oberpfalz dem abgesagten Genfer Autosalon präsentieren wollte. Er basiert auf dem CanAm Maverick X3, der aktualisierten Version des 197 PS starken Side-by-side-Quads, das die Rallye Dakar in drei Jahren in Folge gewonnen hat.

Der Maverick X3 hat einen 900-ccm-Dreizylinder-Turbomotor von Rotax und ein Fahrwerk mit 60 Zentimeter Federweg. Wie von Mansory gewohnt, wurden fast alle Karosserieteile durch solche aus Carbon ersetzt. Außerdem erhielt der Offroader ein verlängertes Dach, in das zusätzliche LED-Lichter integriert wurden, eine andere Front und ein interessantes Heck mit Mansory-Schriftzug.

Die orange Farbe der Lackierung und der Felgen setzt sich im Cockpit in Form orangefarbener Akzente fort. Die Leistung wurde von Mansory um 30 auf 225 PS erhöht - nicht gerade wenig für ein weniger als 800 Kilo schweres Fahrzeug.

Einen Preis für den Xerocole hat Mansory nicht bekannt gegeben, aber die Topversion des Maverick X3, der X3 X RC Turbo RR wird in Deutschland für 33.999 Euro verkauft. Die Mansory-Version dürfte noch deutlich teurer sein.

Quelle: Mansory

Bildergalerie: Mansory Xerocole (auf Basis des Can-Am Maverick X3)