System funktioniert vollautomatisch und kabellos, aber mit einer physischen Verbindung

Elektroautos und Plug-in-Hybride sind gut und schön, aber wenn das Aufladen zu umständlich ist, vergeht so manchem die Lust daran. Bequemer machen soll den Vorgang ein neues vollautomatisches Ladesystem von Lab10, Future Grid und Easelink, wie InsideEVs USA nun berichtet.

Das Matrix Charging System besteht aus zwei Hauptkomponenten, einem Connector und einem Pad. Am Boden befindet sich wie beim induktiven Laden eine Platte (das Pad). Wenn der Wagen darüber parkt, fährt automatisch der Connector aus dem Boden des Autos aus und stellt eine physische Verbindung zum Pad her. Dann beginnt der Ladeprozess. Unterstützt werden sowohl das Laden mit 22 kW Wechselstrom wie auch das Schnellladen mit Gleichstrom, so die Easelink-Website. Ein weiteres Element des Systems ist eine Bezahlung auf Basis der Blockchain-Technologie, die von Lab10 entwickelt wurde.

Easelink - Matrix Charging Systems

Das Matrix Charging System ermöglicht offenbar deutlich höhere Ladeleistungen als das induktive Laden. So ermöglicht das seit Mai 2018 angebotene BMW Wireless Charging eine Ladeleistung von gerade mal 3,2 Kilowatt.

Bildergalerie: BMW Wireless Charging (2018)

Das dazu gehörende GroundPad kann sowohl in der Garage als auch im Freien installiert werden. Das Gegenstück am Fahrzeugunterboden heißt CarPad. Die berührungslose Stromübertragung erfolgt über eine Distanz von acht Zentimetern. Der Wirkungsgrad liegt laut BMW mit rund 85 Prozent ähnlich wie beim Laden per Kabel, wo etwa 92 Prozent erreicht werden.

Quellen: InsideEVs, BMW

Bildergalerie: Easelink - Matrix Charging Systems