Verbot ab 2040 könnte vorgezogen werden

Ab 2040 dürften in Großbritannien keine Autos mit reinem Verbrennungsantrieb mehr verkauft werden, in Schottland schon ab 2032. Nun sagen Regierungsberater, dass das Verbot auf 2030 vorgezogen werden sollte. Das meldet nun die britische Auto-Website Autoexpress.

Das Verbot für konventionell angetriebene Autos (Plug-in-Hybride sind von dem Verbot ausgenommen) ab 2040 wurde als Teil des "Road to Zero"-Plans bereits 2017 beschlossen. Damit folgte England dem Vorbild von Frankreich, wo ebenfalls ab 2040 ein Verbot für Autos mit Verbrennungsmotor gelten soll. Auch China hat bekannt gegeben, aus der Verbrenner-Technologie aussteigen zu wollen, aber noch kein Datum bekannt gegeben. Doch ab 2019 gilt eine Elektroquote von zehn Prozent, die 2020 dann auf 12 Prozent steigt.

Das Committee on Climate Change (ein unabhängigen Beratergremium des britischen Parlaments) hat nun dafür plädiert, das Datum auf 2030, oder spätestens 2035 vorzuziehen. Denn das Komitee geht davon aus, dass die Preise für Elektroautos schon 2024 oder 2025 auf dem Niveau von Benzin- und Dieselautos liegen. Dabei berufen sich die Fachleute auf Prognosen der BBC.

Zuvor hatte schon 2018 das Business, Energy and Industrial Strategy Committee BEIS (Ausschuss für Wirtschafts-, Energie- und Industriestrategie) – eine parteiübergreifende Arbeitsgruppe von britischen Parlamentsabgeordneten – empfohlen, den Termin auf 2032 vorzuverlegen, und auch Plug-in-Hybride in das Verbot einzubeziehen. Nur Null-Emissions-Fahrzeuge wie Elektroautos und Wasserstoff-Fahrzeuge sollten noch erlaubt sein.

Quelle: AutoExpress