FIM Migrator: Kleinst-Wohnwagen lässt sich ohne Anhängerführerschein nutzen
FIM Migrator: Kleinst-Wohnwagen lässt sich ohne Anhängerführerschein nutzen
FIM Caravans ist eine 2014 gegründete rumänische Firma, die Mini-Wohnwagen baut. Mit dem Migrator ist dem Hersteller ein cooler Caravan im Offroad-Look gelungen, den man ohne Anhängerführerschein ziehen darf, da er weniger als 750 Kilo wiegt. Das kleine Ding scheint wie gemacht, um zum Beispiel vom neuen Suzuki Jimny durch den Schlamm gezogen zu werden. Oder um von einem Windsurfer als Minihotel in den Dünen verwendet zu werden.
Der einachsige Wohnwagen ist mit Deichsel 4,25 Meter lang. Eine Besonderheit ist die Konstruktion aus Glasfasern (GFK), was für das geringe Gewicht sorgt. Das gebremste Chassis stammt vom Hersteller AL-KO. Der Innenraum ist mit 1,20 Meter nicht sehr hoch, er ist vor allem zum Schlafen gedacht. Im vorderen Teil gibt es bei allen Versionen ein Doppelbett (200 mal 140 Zentimeter). In der Decke darüber findet sich ein kippbares Glasfenster, das Licht und Luft hereinlässt.
Drei verschiedene Versionen werden angeboten, der oben gezeigte Grundriss gehört zur Variante "Offroad 80":
- Basic (ohne Küche, eine Seitentüre, Heckklappe, Zulassung bis 100 km/h) ab 14.874 Euro
- Summer (kleine "halbseitige" Küche, eine Seitentüre, Heckklappe, bis 100 km/h) ab 16.659 Euro
- Offroad 80 (relativ große Küche, zwei Seitentüren, Heckklappe, bis 80 km/h) ab 19.039 Euro
Nach einem anstrengenden Tag im Freien gelangt man über eine Seitentür ins Bett, die sich nach oben öffnet. Serienmäßig hat der FIM Migrator eine Heckklappe. Bei der Version Basic gelangt man so einfach in den Innenraum, bei den höheren Varianten gibt es eine "halbseitige" Küche oder auch eine, die sich über die gesamte Breite zieht. Ähnlich wie beim kürzlich vorgestellten Lume Traveller kann man so unter der Heckklappe stehend kochen, was bei Regen sicher kein Nachteil ist:
Zur Ausstattung gehören je nach Variante eine LED-Innenbeleuchtung, eine 230-Volt-Steckdose, eine Batterie mit 100 Amperestunden und die Küche mit Spüle, Kühlschrank und 40-Liter-Frischwassertank. Die Offroad-Optik kommt unter anderem durch die Dotz-Felgen (in Chrom, Schwarz oder Silber) mit 15-Zoll-All-Terrain-Reifen zustande. Zusätzlich kann man den Anhänger in Olivegrün (oder jeder anderen RAL-Farbe) lackieren lassen. Optional gibt es eine Heizung, eine Klimaanlage, eine Solaranlage, einen Fernseher, ein Soundsystem und einen Fahrradträger.
Quellen: Wheelhouse, FIM
Bildergalerie: FIM Migrator
Auch interessant
Sunlight Cliff 602 X (2026): Dieser Camper denkt Outdoor völlig neu
Hennessey Blackbird: der analoge Supersportwagen ist zurück
Laika Ecovip Performance (2026): Der komfortable Bruder des Evoluzione
Der nächste BMW M3 Touring (2028): Das wissen wir bisher
Sunlight UNLTD: T 7033P ist das Highlight der neuen Serie
Ferrari 12Clindri Spider: Mehr Carbon, Klang und Bodennähe von Novitec
Laika Ecovip Evoluzione: Italienischer Sportwagen unter den Campervans?