Leichtbau-Revolution mit Ford-V6
Neues Rennstrecken-Spielzeug für weniger als 120.000 Euro
Phil Abbott, einer der Mitbegründer von Radical Sportscars, stellt den völlig neuen Rennwagen Revolution vor, der die Technik der Le-Mans-Prototypen-Klasse (LMP) erschwinglich machen soll. Im Gegensatz zu dem vor Jahren vorgestellten SR8 RSX kommt der Antrieb diesmal nicht von Suzuki, sondern von Ford: Der Zweisitzer bekommt einen 3,7-Liter-V6 von Ford, der 300 PS produziert. Das Aggregat wird mit einem Sechsganggetriebe gekoppelt, das über Steuerelemente im Formel-1-Stil bedient wird.
Der Revolution wiegt nur 675 Kilo. Um dieses erstaunliche Gewicht zu erreichen, hat der Wagen eine Carbon-Bodenwanne. Der Rennwagen soll außerdem kostengünstig und pflegeleicht sein. Das Handling soll so simpel sein, dass nicht nur ausgebuffte Experten und angehende Le-Mans-Piloten etwas von dem Wagen haben, sondern jedermann.
"Die Technologie des Rennwagens hat sich in den letzten Jahrzehnten zusammen mit den zur Entwicklung und zur Verfügung stehenden Werkzeugen stark weiterentwickelt. Jetzt ist es möglich, diese Fortschritte auf einen größeren Markt zu bringen", so Abbott. Der Konstrukteur arbeitete beim Revolution mit zwei weiteren Profis zusammen: Simon Cox, ehemaliger Chefdesigner von General Motors und Infiniti, und Pete Watts, der schon für BAR F1, Bentley, Bugatti und McLaren arbeitete. Der Preis für den Revolution soll unter 130.000 US-Dollar liegen, also umgerechnet locker unter 120.000 Euro.
Quelle: Race Tech Magazine
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