Ganzjahresreifen im ADAC-Test (2018)
Einige Kleinwagen-Pneus sind ein guter Kompromiss
Ganzjahresreifen schneiden besser ab als bisher
Nachdem 2014 und 2016 die Ganzjahresreifen in den ADAC-Tests noch vielfach mit „ausreichend“ oder „mangelhaft“ bewertet wurden, ist das Ergebnis diesmal besser: Etliche Modelle, darunter ein Continental, ein Goodyear und ein Nokian, bewältigen den Spagat der kurzen Bremswege sowohl auf Eis und Schnee als auch auf trockener, warmer Fahrbahn. So kommt der Goodyear Vector 4Seasons Gen-2 auf nasser Fahrbahn aus 80 km/h nach 37,6 Metern zum Stehen – und ist damit gleichauf mit einem parallel getesteten Sommerreifen und nur 1,4 Meter später dran als ein Winterreifen. Auch auf Schnee kann sich der Bremsweg eines Ganzjahresreifens mit dem eines Winterreifens messen: Der Nokian Weatherproof liegt mit 29,4 Metern nur knapp hinter dem Spezialisten mit 29,1 Metern (aus 50 km/h).
Für den Skiurlaub besser reine Winterreifen
Doch obwohl die Ganzjahresreifen in der diesjährigen Kleinwagendimension insgesamt besser abschneiden, sollten vor dem Kauf das individuelle Fahrverhalten und die Einsatzregion berücksichtigt werden. Ganzjahresreifen sind nur für Fahrer empfehlenswert, die keinen Skiurlaub oder Sommerurlaub im Süden planen. Die jeweiligen Spezialisten – reinrassige Sommer- beziehungsweise Winterreifen – sind immer die bessere Wahl bei extremen Wetterbedingungen. Gut eignen sich Allwetterreifen jedoch für Stadtfahrten in gemäßigten Klimaregionen.
Bildergalerie: Ganzjahresreifen im ADAC-Test
Auch interessant
ADAC-Pannenstatistik 2026: Die Patienten werden immer älter
Citroen Saxo VTS: Der kleine Landstraßen-König wird 30
ADAC-Test: So gut arbeiten Notbrems-Assistenten im Nebel
Letzte Chance für Verbrenner-Macan: Porsche stockt Bestand vor Produktionsende auf
Bundesregierung senkt Energiesteuer auf Kraftstoff
Range Rover SV Ultra: Spitzenmodell wird zum Konzertsaal
Diesel-Preis explodiert in Deutschland: Fast 18 Cent teurer