Lancia Musa: Nobel-Derivat des Fiat Idea
Exklusiver Mini-Minivan knapp vier Meter lang und bis zu 100 PS stark
Die noble Idea-Variante
Doch Lancia ist die noblere Marke des italienischen Konzerns, und so verwundert es nicht, wenn sich der Musa durch das "Benessere a bordo", das optimale Wohlfühlen an Bord, profilieren will. Optische Eleganz und exklusive Technik sollen den Durchbruch bringen. Im Innenraum dominieren Leder und Mikrofasern. Farblich sollen Brauntöne mit Elfenbein-Nuancen Ambiente erzeugen. Aus Metall gearbeitete Details unterstreichen den Hightech-Charakter.
Joystick-Schaltung
Ähnlich wie bei Ypsilon oder Phedra sind die Instrumente mittig auf dem Armaturenbrett angeordnet. Und genau wie bei diesen findet sich der Joystick-Schalthebel neben dem Lenkrad. Die fünf Sitze des Musa lassen sich in 32 unterschiedliche Konfigurationen anordnen. Der Beifahrersitz kann umgeklappt, und die Fondsitze vor- und rückwärts verstellt sowie einzeln umgelegt werden.
Vom Bose-Sound bis zum Panoramadach
Zu den weiteren Ausstattungsdetails des neuen Lancia gehören ein besonders großes Glas-Schiebedach, das 70 Prozent der Dachfläche einnimmt. Ein Sound-System von Bose, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, ein Telematiksystem und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen sind weitere Schmankerl.
Drei statt vier Motoren
Beim Fiat Idea werden zwei Benziner mit 80 und 95 PS sowie zwei Turbodiesel-Direkteinspritzer mit 70 und 100 PS eingesetzt. Beim Lancia-Äquivalent sind es dieselben Motoren, nur dass der schwächere Benziner wegfällt. Der 70-PS-Diesel und der Benziner können mit einem automatisierten Schaltgetriebe kombiniert werden. Es heißt bei Lancia witzigerweise D.F.N.-Getriebe: Dolce Far Niente. Denn obwohl das Getriebe manuelles Schalten erlaubt, braucht man sich im vollautomatischen Modus nicht mit der Gangwahl zu beschäftigen.
Preise für den Musa wurden bisher nicht veröffentlicht. Beim Fiat Idea beginnen die Preise für den 95-PS-Benziner bei 14.090 Euro.
(sl)
Bildergalerie: Lancia Musa
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