Auf Basis der GM-Kappa-Plattform entsteht ein zweisitziger Sportwagen

Auf der London Motorexpo wird am 9. Juni 2008 ein neuer Sportwagen erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert: der Breckland Beira. Der Kleinserienhersteller ist auf die Fabrikation von Prototypen für internationale Kunden spezialisiert und schickt nun ein eigenes Modell ins Rennen.

Basiert auf der GM-Kappa-Plattform
Der zweisitzige Beira basiert auf der GM-Kappa-Plattform. Dieselbe Basis verwenden auch der Opel GT, der Saturn Sky, der Pontiac Solstice und der bei uns relativ unbekannte Daewoo G2X, der den anderen drei Genannten ähnelt. Unter der Haube des Roadsters verrichtet der LS2-V8-Motor von GM seine Arbeit. Das 400-PS-Triebwerk kommt in ähnlicher Form auch in der Corvette sowie im Pontiac GTO zum Einsatz und wird mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert.

Bis zu 1.120 Kilometer Reichweite
Der 1.400-Kilo-Sportler beschleunigt in unter fünf Sekunden auf Tempo 100 und fährt 250 km/h Spitze. Die Besonderheit des Beira ist, dass er sowohl mit Flüssiggas als auch mit Benzin betrieben werden kann. In Kombination ergibt das eine Reichweite von etwa 1.120 Kilometer.

Schwäbisches Fahrwerk
Das Fahrwerk stammt von KW Suspension aus dem schwäbischen Fichtenberg, die Bremsanlage mit den 325 Millimeter großen Bremsscheiben kommt vom britischen Spezialisten HiSpec. Des Weiteren sind 18-Zoll-Räder verbaut, optional stehen auch 19-Zöller zur Verfügung.

Üppige Serienausstattung
Die Serienausstattung des Beira ist erfreulich üppig. Ohne Aufpreis sind ein Sieben-Zoll-Touchscreen, ein DVD-Player, ein iPod-Anschluss, eine Bluetooth-Vorbereitung für das Handy und ein 30-Gigabyte-Festplatten-Navigationsgerät an Bord. Auf der Aufpreisliste steht unter anderem eine Rückfahrkamera.

Für unter 70.000 Euro
Der Marktstart soll in Großbritannien im November 2008 erfolgen. Ob der Breckland Beira auch nach Deutschland kommt, ist noch nicht klar. Auf der Insel wir der Sportwagen für umgerechnet etwa 70.000 Euro angeboten.

Breckland Beira kommt