Mini Cooper S John Cooper Works: Vorsicht, bissiger Cooper

Es ist eine lange Bezeichnung für ein so kurzes Auto: Mini Cooper S John Cooper Works. Dass dieser Name Programm ist und dass aus der netten Mini-Maus ein böser Maxi werden kann, zeigt sich beim Test. Denn das Tuningkit beinhaltet nicht nur extra-sportliche Optik – die der Cooper S bereits von Hause aus hat – sondern vor allem eine gewaltige Druckerzeugung im 1,6-Liter-Motor. Der bringt nach der Leistungsspritze 200 PS und liefert Fahrleistungen, die selbst in der Sportwagen-Klasse für Applaus sorgen. Wir haben den Super-Cooper getestet.

Spezielle 18-Zoll-Felgen am Zwerg Rase
Der Cooper S mit John Cooper Works Tuningpaket – nennen wir es mal kurz JCW – kommt optisch noch kraftvoller als der Cooper S daher. Kleine Schilder am Frontspoiler und an der Hecktür verraten das Tuning-Kit zwar eher dezent, aber spezielle 18-Zoll-Felgen geben schon mehr Hinweise auf die Dynamik des Zwerg Rase. Auch am mittigen Endrohr der JCW-Abgasanlage findet sich ein John-Cooper-Works- Schriftzug, aber der ist für Verfolger wohl eher nicht zu erkennen.

John Coopers Vermächtnis
Der Name John Cooper Works hat eine lange Tradion: Ende der 40er Jahre gründete der Motorsport-Pionier John Cooper die Cooper Car Company. Er baute nicht nur Rennwagen, sondern entwickelte den Mini zum Mini Cooper weiter. Dieser wurde in Serie gebaut, aber nach mehr als 150.000 produzierten Einheiten 1971 eingestellt. Cooper und sein Sohn Mike hielten unterdessen den Namen der Marke Mini Cooper am Leben. Um die wachsende Nachf...