Flacher, teurer, besser?

Sagen Sie Hallo zum Mercedes GLC Coupé, dem neuesten Vertreter der für viele so unseligen Gattung der viertürigen SUV-Coupés. Es ist ein bisschen wie bei der vegetarischen Wurst: Es macht eigentlich überhaupt keinen Sinn, aber jeder kauft das Zeug plötzlich in rauen Mengen, weil es irgendwie hipp ist und einen ,progressiven" Lebensstil suggeriert. Seis drum, BMW X4 und X6 verkaufen sich trotz aller Häme (und des nicht ganz idealen Designs) vortrefflich und da Mercedes derzeit ohnehin jede noch so zwergenhafte Nische besetzt, besetzt man nun eben auch diese. Angefangen hat es im Sommer 2015 mit dem großen GLE Coupé, nun ist der kleine Bruder, das GLC Coupé, dran.

Wie ein geschrumpftes GLE Coupé
Wenig überraschend basiert es auf dem kürzlich gestarteten GLC-SUV, ist aufgrund des im Namen verankerten Coupé-Versprechens allerdings gut acht Zentimeter länger, vier Zentimeter flacher und je nach Bereifung um bis zu vier Zentimeter breiter. Auch optisch gibt es nicht allzu viel Neues. Das GLC Coupé sieht aus, als hätte man ein GLE Coupé genommen und etwa ein Viertel des Badewassers ausgelassen. Jetzt hat man zwar kein völlig einschüchterndes Bergmassiv mehr vor sich, ein ganz schöner Brocken ist der coupé-isierte GLC aber trotzdem. Ob er wirklich schöner ist als sein meiner Meinung nach bildhübscher SUV-Bruder, liegt wie so oft im Auge des Betrachters.

Leicht verschärft
Weil mit dem Wort Coupé immer auch eine gewisse Sportlichkeit verbunden ist, steht das GLC Coupé serienmäßig a...