Body Beats: Lotus Evora IPS im Test

Knack, der nächste Gang ist drin. Wir haben die Sport-Taste gedrückt und jetzt gibt sich die Sechsgang-Automatik in unserem Lotus Evora als richtig niedliches Renn-Getriebe. Es ist richtig stark, was die Lotus-Ingenieure aus dem von Toyota zugelieferten System gemacht haben. Wir testen den Evora IPS (Intelligent Precision Shift – intelligentes präzises Schalten) am Lotus-Stammsitz im englischen Hethel.

Ragt aus der Masse
Äußerlich gibt es kein Detail, welches die neue Automatik-Variante verrät. Dabei müssen wir lange zurückschauen, um einen Lotus mit Automatikschaltung zu finden: Von 1986 bis 1992 wurde der Excel SA mit einer Viergang-Automatik gebaut. Der Evora an sich macht optisch was her, ohne rum zu prollen. Flach liegt er auf der Straße, und ist optisch deutlich geglätteter unterwegs als die Elise. Bis mindestens 2017 wird der Zwei-plus-Zweisitzer das wichtigste Fahrzeug des exklusiven englischen Herstellers sein.

Gute Kabine mit Potenzial
Der Einstieg in den Evora klappt um Welten besser als der in die Elise, zumindest wenn bei der Elise das Dach geschlossen ist. Allerdings müssen wir uns immer noch mit ein wenig Geschick über die breite Schwelle schlängeln. Hier sieht Wolf Zimmermann, von Mercedes AMG gekommener Entwicklungs-Chef bei Lotus, noch Spielraum: ,Wir können trotzdem sportlich und eigenständig sein, auch wenn man in unsere Fahrzeuge zukünftig leichter einsteigen kann." Kleine Schwächen bei der Ergonomie, wie beispielsweise der rechts hinter dem Lenkrad ver...