Test: Neuer Land Rover Discovery Sport SD4

Die Winter sollen mild sein in Island. So wie es im Sommer nie richtig warm wird, so wird es im Winter nie richtig kalt. Denkste! Als ich mich von Frankfurt aus auf den viereinhalbstündigen Flug zur Erprobung des neuen Land Rover Discovery Sport auf die Insel mache, die zwischen England und Grönland liegt, höre ich schon die Hiobsbotschaft: Italienische Kollegen, die einen Tag vorher angereist sind, stecken in Schneeverwehungen fest. Und fahren können sie schon deswegen nicht, weil die Sicht wegen des stetig wehenden Schnees direkt vor der Stoßstange endet: Keiner hat eine Ahnung, wo es langgehen könnte.

Test in der nördlichsten Hauptstadt der Welt
Na, das kann ja heiter werden. Und der Wind ist schneidend kalt – ohne Mütze geht da gar nichts. Und ohne rutschfeste Schuhe auch nicht, denn sonst wird man gleich mal über den Parkplatz geweht. Das ist mein erster Eindruck nach Verlassen des Flughafens Keflavik, der ungefähr 50 Fahrminuten nahe der isländischen Hauptstadt Reykjavik liegt, immerhin die nördlichste Hauptstadt der Welt.

Si4 und TD4 unter der Lupe
Wegen des Wetters ändert Land Rover unser Programm. Die erste Route mit dem Discovery Sport führt uns nicht ins Landesinnere, sondern ins sichere Reykjavik, wo für die Journalistengruppe flugs ein anderes Hotel gebucht wurde. Wir fahren den großen Benzinmotor, den Si4-Benziner, der bereits aus dem kleineren Evoque bekannt ist. Doch die 240 PS aus dem Zweiliter-Turbo nutzen nicht viel: Erstens darf man in Island nirgendwo s...