AWD, die Katzen fahr`n im Schnee

,Fuß von der Bremse! Rückwärtsgang rein und nicht bremsen!". Genau das möchte man hören, wenn man gerade in einem knapp 100.000 Euro teuren Auto rückwärts einen vereisten Schneehang hinunterbrettert. Warum wir überhaupt mit einem Jaguar im Tiefschnee stecken? Weil es die Edel-Katzen XF und XJ nun auch mit Allradantrieb gibt und man den am Besten unter winterlichen Bedingungen einem Härtetest unterzieht.

Unterstützung vom Allradprofi
Es ist ja schon praktisch: Da beschließt ein Hersteller von hinterradgetriebenen Luxusschlitten, die Limousinen fit für Kitzbühel und St. Anton zu machen, und findet die absoluten Allradprofis im eigenen Unternehmen. Mit tatkräftiger Unterstützung der Schwestermarke Land Rover sind die Modelle XF und XJ auf Wunsch nun wintertauglich. Warum wir dann trotzdem hilflos bergab donnern?
Der Allradantrieb und die Dynamische Stabilitätskontrolle DSC sind zwischenzeitlich ausgeschaltet, um den Unterschied zwischen Sommer- und Alljahr-Jaguar noch direkter wahrzunehmen.

Im Alltag Hecktriebler
Zur Beruhigung all derer, die beim Gedanken an einen allradgetriebenen Jaguar die Augenbrauen hochziehen, sei gesagt: Dank variabler Kraftverteilung muss auf den typischen Heckantriebscharakter der britischen Raubkatzen nicht verzichtet werden. Bei normalen Straßenbedingungen leitet das AWD-System das Drehmoment zu 100 Prozent an die Hinterachse. Nur beim Anfahren bis zehn km/h wird die Vorderachse mit Kraft versorgt, um ein möglichst zügiges Beschleunigen aus dem St...