Friede, Freude, XF Sportbrake

Der erste XF Sportbrake lebte von 2012 bis 2015. Nach einer kurzen Pause schickt Jaguar jetzt die zweite Generation des Kombis auf XF-Limousinen-Basis an den Start. Und Designchef Ian Callum ist sich sicher: ,Der Kombi sieht genauso sportlich aus wie die Limousine, wenn nicht sogar sportlicher." Ob die Optik zum Gesamteindruck des Wagens passt und ob der 5er Touring, der schließlich wie alle BMW-Modelle mit dem Werbeslogan ,Freude am Fahren" beworben wird, jetzt einpacken kann? Ich konnte den neuen Jaguar XF Sportbrake testen.

Abmessungen auf 5er-Niveau
Zuerst jedoch ein bisschen Theorie: Wie die Limousine baut auch der Sportbrake auf der zu 75 Prozent aus Aluminium bestehenden iQ-Plattform auf. Der Kombi ist 4,95 Meter lang, der Radstand beträgt 2,96 Meter. Damit ist der britische XF Sportbrake nicht nur genauso groß wie sein Stufenheck-Pendant, er ist auch ziemlich exakt auf BMW-5er-Touring-Niveau. Und auch beim Kofferraumvolumen würden Schiedsrichter ,Unentschieden" zwischen dem Bayern und dem Briten rufen. Die 565 bis 1.700 Liter des Jaguars stehen nämlich 570 bis 1.700 Liter vom BMW gegenüber. Ein tief hängendes Heck muss man übrigens auch bei vollem Cargoabteil nicht befürchten: Eine Niveauregulierung an der luftgefederten Hinterachse ist nämlich serienmäßig.

Luftiges Interieur mit akzeptablem Platz im Fond
Beim Interieur-Design, der Material-Qualität und der Verarbeitung gibt es keine großen Überraschungen mehr, wenn man schon einmal in der Limousine gesessen hat. De...