Hyundai Nexo im Test

 

Die ganze Welt spricht vom Elektroauto. Aber sind lange Ladezeiten am Stecker wirklich das Ei des Kolumbus? Eine Alternative befindet sich seit Jahrzehnten in der Forschung: Wasserstoff. Doch nur drei Unternehmen hatten bislang den Mut, ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle in Serie auf den Markt zu bringen: Toyota und Hyundai, dazu Honda auf dem US-Markt. Bei den Koreanern forscht man seit 1998 an der Technik. Hier löst jetzt der Nexo den ix35 Fuel Cell ab. Wir haben ihn bereits testen können.

Futuristisch, aber nicht übertrieben

Schon optisch macht der Hyundai Nexo deutlich: Ich bin etwas Besonderes. Markant weist der Nexo auf seinen besonderen Antrieb hin, ohne jedoch so exaltiert zu sein wie ein Toyota Mirai. Fließende SUV-Formen prägen den Auftritt des 4,67 Meter langen Nexo. Ein breiter LED-Streifen zieht sich wie eine Mono-Augenbraue über die Scheinwerfer, am Heck wird es je nach persönlichem Geschmack futuristisch oder beliebig. Hinzu kommen ausgefeilte aerodynamische Gimmicks wie Türgriffe, die beim Öffnen ausfahren (Jaguar/Land Rover lässt grüßen) oder eine durchströmte D-Säule. Meine Meinung zum Design: Eine austarierte Mischung aus bewährten und progressiven Elementen.

Willkommen im Flugzeugcockpit

Innen haut der Hyundai Nexo schon mehr auf den Putz: Displays der Formate 7 und 12,3 Zoll verschmelzen zu einer Einheit, neben dem Fahrer thront eine massive Mittelkonsole. Leicht kommt man sich hier wie der Pilot eines Airbus vor, eine wahre Armada an Tasten wartet auf ih...