Schicker, praktischer und immer noch günstig

Spätestens seit Porsche im Jahr 2009 den neuen Panamera nicht auf der IAA, sondern im fernen China vorstellte, ist klar: Deutschland ist in puncto Automobil nicht mehr der Nabel der Welt. In den Schwellenländern wird expandiert, während der hiesige Markt stagniert. Dennoch bemühen sich aufstrebende Marken wie Hyundai geradezu rührend um Deutschland und Europa. Das merkt man auch der neuen Generation des i30cw an. Der Kompaktkombi kommt am 20. September 2012 auf den Markt. Wir haben ihn mit dem 1,6-Liter-Benziner getestet.

Kombianteil: Ein Drittel
Die USA sind für Hyundai im Vergleich mit Europa quantitativ der wichtigere Markt. Dort und auch sonst außerhalb Europas sind Kompaktkombis Ladenhüter, man kauft lieber SUVs oder Vans. Hierzulande aber sind sie immer noch gefragt. Beim i30 stieg der Kombianteil seit der Markteinführung im Jahr 2008 sogar von 24 auf 34 Prozent. So wird nun auch der im März 2012 gestarteten neuen i30-Generation ein Urlaubsspezialist zur Seite gestellt. Äußerlich unterscheidet er sich bis zur B-Säule nicht vom Fünftürer. Das Heck passt ebenfalls zu dem schon bekannten Modell. Der Neuling ist weit entfernt vom sprödem Lastenkuli-Charme des Vorgängers. Doch ob sich hinter dem rundlichen Hinterteil und der nach hinten absinkenden, schicken Dachlinie auch ein akzeptabler Innen- und Laderaum verbirgt?

Serienmäßiges Gepäckraum-Trennnetz
Beim Öffnen der Heckklappe sollte man etwas vorsichtig sein. Wer über 1,75 Meter groß ist, läuft Gefahr, sich den Kopf daran zu ...