Kompaktsparer im Vergleich: Zwei Diesel gegen Hybrid

In der Krise geht der Trend zu kleineren Autos, die weniger verbrauchen. So mancher, der bisher ein Fahrzeug der Mittelklasse fuhr, sieht sich nun eine Klasse niedriger um. Und wer eh schon ein Kompaktauto fuhr, interessiert sich jetzt besonders für sparsame Antriebe. Niedrige Spritkosten versprechen neben Dieseln auch Hybridfahrzeuge. Bei uns mussten Selbstzünder der Kompaktklasse von BMW und Volvo gegen ein Hybridmodell von Honda antreten.

MOTOR/GETRIEBE
Seit Anfang 2009 ist der 116d im BMW-Programm. Der 115 PS starke Zweiliter-Selbstzünder soll laut Hersteller mit 4,4 Liter Sprit auf 100 Kilometer auskommen. Noch weniger, nämlich nur 3,9 Liter, verspricht Volvo beim C30 1.6D DRIVe Start/Stop mit dem bewährten 1,6-Liter-Diesel von PSA Peugeot Citroën. Er leistet 109 PS und tritt damit in der gleichen Leistungsklasse an. Für ein ganz anderes Konzept steht der Honda Insight, ein Mildhybrid-Fahrzeug, das 4,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll. Hier sorgt neben einem 1,3-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 88 PS ein Elektromotor mit 14 PS für Vortrieb. Zusammen ergäbe das 102 PS, doch da die beiden Motoren ihre Spitzenleistung in unterschiedlichen Drehzahlbereichen erbringen, kann man die Werte nicht einfach addieren. Da kein direkter Leistungsvergleich mit den Dieseln möglich ist, sehen wir uns doch einfach mal die Beschleunigungsdaten an. Sie zeigen, dass der Insight nicht der Flotteste unserer drei Sparer ist: Er braucht für den Tempo-100-Sprint 12,4 Sekunden, beim Volvo ...