Honda Insight: Ist der günstigste Hybrid ein Auto für alle?

Die Umwelt zu schonen, ist oft ein teures Vergnügen. Bei Autos lässt sich oft nur mit teurer Technik noch Sprit sparen. Honda wollte sein neues Hybridmodell Insight aber zu einem kostengünstigen "Hybrid für alle" machen, wie der Werbe-Claim lautet. Wir haben das Auto getestet und nicht nur diesen Punkt überprüft.

Optik à la Prius
Beim ersten Anblick erinnert der Insight stark an den Hybrid-Konkurrenten Toyota Prius – Spötter bezeichnen das Auto deshalb sogar als Honda Prius. Neben dem Erfolg des Konkurrenten haben aerodynamische Überlegungen zu der Schrägheckkarosserie geführt – und die Erwartung, dass sich diese Karosserieform in Europa besser verkaufen wird. Im Vergleich zum Prius sieht das Auto trotz ähnlicher Grundform deutlich dynamischer aus.

Jazz-Variationen
Ein weiterer Unterschied zum Toyota-Konkurrenten sollte der Preis sein: Der Insight musste unbedingt günstiger werden. Die Konzeption lehnt sich an das Kleinwagenmodell Jazz an, von dem der Insight das Fahrwerk übernimmt. Damit fährt sich das Auto angenehm: In der Kurve wankt es wenig und geht über Unebenheiten recht unbeeindruckt hinweg. Im Unterschied zum Jazz liegt der Tank unter den Fondsitzen statt unter den Vordersitzen. Dies ermöglicht eine niedrigere Fahrzeughöhe, was der Aerodynamik zugute kommt.

Abgespecktes Hybridkonzept
Um den Preis niedrig zu halten, erhält der Insight ein Hybridsystem, das sich vom Civic Hybrid ableitet, aber weniger aufwendig, günstiger und leichter ist. Als Ottomotor besitzt der Ne...