Ford gibt Stoff, Wasserstoff: Testfahrt im Explorer Hydrogen

Wir haben wohl keine Wahl mehr. So viel steht fest. Der Vorrat fossiler Brennstoffe geht ja ohnehin zur Neige. Doch viel besorgniserregender ist der derzeitige dramatische Klimawandel. Nach dem mittlerweile allgemein akzeptierten Erkenntnisstand müssen wir den CO2-Ausstoß drastisch reduzieren, wenn von unseren Gletschern mehr als kleine Pfützen bleiben sollen. Um der drohenden Ölknappheit und dem globalen Temperaturanstieg zu begegnen, arbeiten bereits viele Autohersteller an dringend benötigten Antriebsalternativen.

Hoffnungsträger Wasserstoff
Eine hoffnungsvolle, jedoch für Ottonormal derzeit nicht erschwingliche Alternative, ist der Wasserstoffantrieb. Unter anderem Nissan, Honda, BMW, Mercedes und Ford haben bereits voll funktionstüchtige Versuchsträger auf die Räder gestellt, bei denen Öl zumindest nicht mehr direkt verbrannt wird und statt CO2 nur noch harmloses Wasser aus dem Auspuff kommt.

Neues Wasserstoff-SUV von Ford
Ein Neuling in diesem langsam wachsenden Öko-Auto-Club ist der Geländewagen Ford Explorer Hydrogen. Im Dezember 2006 wurde der Versuchsträger auf der Los Angeles Auto Show der Öffentlichkeit erstmalig vorgestellt. Vor seiner Premiere absolvierte der Prototyp in fast zwölf Monaten ein 27.000-Kilometer-Testprogramm. Wir haben in der kalifornischen Hauptstadt die Gelegenheit bekommen, noch ein paar weitere Testkilometer hinzuzufügen und waren positiv überrascht von der schönen neuen mobilen Wasserstoff-Welt.

Brennstoffzelle statt Verbrennungsmotor
Beim F...