Der Familien-Freund: Neuer Fiat Doblò im Test

Rund eine Million Käufer haben sich seit 2001 für einen Fiat Doblò entschieden. Nach neun Jahren Bauzeit mit einem Facelift im Jahr 2005 steht nun die zweite Generation des Hochdachkombis in den Startlöchern. Hat die Neuauflage des Familien-Italieners das Zeug, an die Erfolge anzuknüpfen? Wir sind den Doblò 1.6 Multijet 16V mit 105 PS starkem Turbodiesel gefahren.

Immer mit zwei Schiebetüren
Auch wenn die Grundform weitgehend beibehalten wurde, so ist der Doblò doch ein völlig neues Fahrzeug. Lediglich drei Prozent der Teile wurden vom Vorgänger übernommen. Von außen fallen jetzt ein großer Kühlergrill, stark betonte Kotflügel und eine nach hinten ansteigende Fensterlinie auf. Der Einstieg in den Fond erfolgt bereits ab der Basisversion über zwei serienmäßige Schiebetüren.

Länger, breiter, höher
Der Doblò ist deutlich gewachsen: in der Länge um 13 Zentimeter auf jetzt 4,39 Meter, in der Breite um elf Zentimeter auf stattliche 1,83 Meter und in der Höhe um knapp drei Zentimeter auf 1,85 Meter. Die größeren Außenmaße sollen vor allem den Passagieren zugute kommen: Viel Platz für bis zu sieben Personen und gleichzeitig jede Menge Stauraum – das war das Entwicklungsziel von Fiat.

Vorne geräumig, hinten eng
Fahrer und Beifahrer können sich entsprechend bequem ausbreiten. In der zweiten Sitzreihe nehmen problemlos drei Passagiere nebeneinander Platz, die Beinfreiheit fällt hier allerdings eher knapp aus. Der Doblò lässt sich statt als Fünf- auch als Siebensitzer ordern. Die b...